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Schnelle Zeiten trotz kühlem Wetter

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: frank stettler

Die Triathleten hatten gestern Sonntag in Murten nicht nur mit sich selbst, sondern auch mit frischen Temperaturen zu kämpfen. So war der See sogar wärmer als die Luft, weshalb gerade die ersten happigen Kilometer auf dem Rad nicht ganz ohne waren.

Matter will nach Hawaii

Aus Freiburger Sicht interessierte insbesondere der Triathlon in der Double-O-Distance (3 km Schwimmen, 80 km Rad, 20 km Laufen). Bei den Frauen waren mit Sibylle Matter (Plaffeien) und Vorjahressiegerin Laurence Eltschinger (Courtaman) gleich zwei Freiburgerinnen im Feld, welche eine Top-Platzierung anvisierten. Schliesslich wurde das Rennen eine «One-Women-Show» der zum Nationalkader gehörenden Sibylle Matter. Sie verbesserte Eltschingers Rekordzeit aus dem Vorjahr um nicht weniger als zwanzig Minuten. Dabei hätte sich Matter besseres Wetter gewünscht: «Es war ein hartes Rennen, weil es kalt war. Aber ich habe versucht, mein Rennen zu machen und fand denn auch einen guten Rhythmus. Auf der Aufstrecke hatte ich Durst, da ich zu wenig trank. Jedenfalls habe ich trotz diesen Temperaturen ziemlich geschwitzt.» Sibylle Matter bestritt den Seeland-Triathlon als Vorbereitung für den Ironman Zürich Mitte Juli. «Dort will ich mich für Hawaii qualifizieren. Aber es wird hart, da nur die Siegerin einen Platz erhält», so Matter.

Eltschinger litt

Laurence Eltschinger kam als Gesamtfünfte – völlig ausgepumpt – ins Ziel: «Ich bin einfach nur müde. Es war ein Leiden von Anfang bis Ende. Dazu war es kalt. So etwas schlägt schon aufs Gemüt.» Eltschinger hat sich vergangene Woche in Rapperswil zum zweiten Mal für die Langdistanz-WM in Florida qualifiziert. «Ich möchte im November meinen siebten Platz vom vergangenen Jahr verbessern.» Um dies zu schaffen, müssen 20 Stunden Training pro Woche reichen. Mehr liegen mit Beruf und Familie nicht drin.

Ein weiteres Duell lieferten sich der Düdinger Christoph Rüttimann (4. in der HK) und Christophe Golliard (Givisiez, Sieger AK 1). Am Ende setzte sich Golliard im Sprint hauchdünn durch. «Ich habe ein bisschen getrödelt», erklärte Rüttimann, der seine Investitionen in den Triathlon zurückgeschraubt hat. «Ich bin es etwas zu langsam angegangen. Aber ich bin zufrieden, auf dem Rad fuhr ich sehr regelmässig.» Rüttimann konzentriert sich zurzeit mehrheitlich auf die kurze Distanz, schliesst aber nicht aus, in Zukunft wieder einmal einen Ironman zu absolvieren.

Teilzeit-Profi McDonald

Gewinner der Double-O-Distance der Männer wurde Chris McDonald. Der Australier lebt während den Sommermonaten in Leysin und schlägt sich in dieser Zeit als Profi durch: «Reich werde ich davon sicherlich nicht, aber es reicht zum Leben», sagte McDonald mit einem Augenzwinkern.

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