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Schneuwly-Brüder wieder vereint

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Bereits vor Beginn der Saison wurde in verschiedenen Medien spekuliert, dass Christian Schneuwly nach Thun ausgeliehen werden könnte. Damals hatte der 25-jährige Mittelfeldspieler gegenüber den FN gesagt, dass er nicht wisse, wer diese Gerüchte lanciert habe. «Ich fühle mich sehr wohl bei YB», bekräftigte der Wünnewiler. Nun also, nach gerade einmal vier Meisterschaftsrunden, in denen Schneuwly nur 28 Minuten spielte, erfolgt der Wechsel doch. Der jüngere Bruder von Marco (28) bat beim Berner Stadtclub um die sofortige Vertragsauflösung und unterschrieb beim FC Thun einen Vertrag bis Sommer 2015.

Mehr Einsatzzeit

YB-Sportchef Fredy Bickel sagt, man bedaure den Abgang von Schneuwly. «Aber es ist alles sauber abgelaufen: Christian informierte uns, dass er gerne wechseln möchte. Wir wurden uns mit Thun rasch einig. Der FC Thun kann sich auf einen guten Spieler mit einer grossen Persönlichkeit freuen», liess sich Bickel auf der Club-Homepage zitieren.

Christian Schneuwly begründet seinen Wechsel wie folgt: «Es fällt mir nicht leicht, YB zu verlassen. Aber ich freue mich auf den FC Thun und verspreche mir künftig mehr Einsatzzeit. Weil YB in dieser Saison nicht europäisch spielt, gab es in unserer Mannschaft kaum Rotationen, zumal wir mit einer Siegesserie in die Saison gestiegen sind. Ich habe grosses Verständnis für das Verhalten von Trainer Uli Forte. Aber für meine persönliche Entwicklung ist es wichtig, dass ich mehr Spielpraxis erhalte.» Schneuwly verlässt die Berner Young Boys damit ein drittes Mal. Nachdem er 2003 in die U16-Mannschaft der Berner gewechselt hatte und 2007 mit einem Profi-Vertrag ausgestattet worden war, hat ihn YB zweimal ausgeliehen, zunächst in die Challenge League zu Biel (08/09) und später zum FC Thun (11/12).

In guter Erinnerung

Damals schoss er für die Berner Oberländer in 30 Super-League-Spielen acht Tore und blieb somit in bester Erinnerung. «Ich bin überzeugt, er wird der Mannschaft mit seinen technischen Fähigkeiten und seinem Torinstinkt weiterhelfen», lässt sich Sportchef Andres Gerber auf der Homepage des FC Thun zitieren.

Heute bestreitet Christian Schneuwly sein erstes Training mit seinem neuen Verein. Im heutigen Spiel der Europa League (siehe Kasten) ist Schneuwly noch nicht spielberechtigt. Am Sonntag, wenn der FC Thun zuhause auf den FC Luzern trifft, dürfte er aber zu seinem ersten Einsatz im neuen Dress gelangen. «Ich freue mich enorm auf die neue Herausforderung in einem Umfeld, das ich bereits sehr gut kenne», sagt Schneuwly, der in Thun künftig die Nummer 19 tragen wird.

 

Europa League: Thun mit guter Ausgangslage

N ach den Grasshoppers und dem FC St. Gallen bietet sich heute auch Zürich und Thun die Chance, sich für die Europa-League-Playoffs zu qualifizieren. Zürich geht gegen Slovan Liberec mit einem 1:2-Handicap ins Rückspiel, Thun steht nach dem 2:1 bei Häcken Göteborg vor dem Weiterkommen.

«Wir müssen noch einmal so konzentriert spielen wie im Hinspiel», fordert Thuns Luca Zuffi, der Doppeltorschütze in Schweden. Tatsächlich bleiben die Skandinavier gefährlich, vor allem in der Offensive, die vom gefährlichen Allsvenskan-Topskorer Moestafa El Kebir angeführt wird. Häcken Göteborg hat die letzten vier Meisterschaftsspiele verloren und steht dementsprechend unter Druck. Si

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