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Schneuwly trifft und trifft und trifft

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Autor: michel spicher

Dem Wünnewiler Marco Schneuwly läuft es bei den Young Boys momentan prächtig. In den letzten vier Spielen erzielte der Offensivspieler fünf Tore, zweimal hat die «YB-Wespe» seinen Stachel im Uefa-Cup ausgefahren. Der 23-jährige Sensler hat sich bei den Bernern zum echten Verteidigerschreck entwickelt und grüsst in der Torschützenliste der Super League vom dritten Platz. Neben Carlos Varela, Thomas Häberli, Alberto Regazzoni und Mario Raimondi hat sich auch Marco Schneuwly in den Fokus der Medien geschossen.

Systemwechsel unter dem neuen Trainer

Der plötzliche Höhenflug von Marco Schneuwly überrascht. Denn in den ersten vier Meisterschaftsspielen musste er zweimal zuschauen, wurde zweimal ausgewechselt und blieb ohne Erfolgserlebnis. «Wieso es mir plötzlich so läuft, kann ich selber nicht erklären. Manchmal läuft es einem einfach und die Bälle landen im Tor. Und manchmal läuft es überhaupt nicht, obwohl man alles gleich macht.»

Eine Erklärungsmöglichkeit für den Höhenflug der Rückennummer 26 liefert der neue YB-Trainer Vladimir Petkovic. Unter dem Kroaten, der am 10. August den gechassten Martin Andermatt ersetzt hat, hat Marco Schneuwly in jedem Spiel mindestens einmal ins Schwarze getroffen. Petkovics ebenso offensive wie gewagte Spielweise kommt dem Sensler entgegen. «Bei unserem neuen 3-4-3-System ist es für mich als Stürmer natürlich einfacher. Wir haben mehr Möglichkeiten, können auch vermehrt über die Seiten angreifen.»

YB ist die einzige Mannschaft der Super League, die ein 3-4-3 spielt. Für die Zuschauer interessant, für das Team nicht ohne Risiko. «Unter Petkovic habe wir anfangs viel Taktik trainiert», erinnert sich Schneuwly. «Es dauert aber noch einige Zeit, bis wir das System blind beherrschen.»

Vom Rookie hochgearbeitet

In den letzten Jahren hat sich Marco Schneuwly bei YB vom Neuling zu einem Spieler hochgearbeitet, dessen Wort im Team Gewicht hat. Mit Leistung hat sich der 183 cm grosse und 82 kg schwere Stürmer seinen neuen Status in der Mannschaft aber erarbeiten müssen. «Wenn man als ganz junger Spieler den älteren Teamkollegen Tipps gibt, macht dies einen arroganten Eindruck. Inzwischen bin ich nicht mehr der Jüngste und aufgrund meiner Leistungen hat sich meine Rolle im Team verändert. Die anderen Spieler haben Respekt vor mir und wenn ich Tipps oder Verbesserungsvorschläge anbringe, hören sie mir zu.»

Vertrag bis 2012 verlängert

Nicht zuletzt deshalb gefällt es dem Wünnewiler in Bern ausgezeichnet. Im Sommer hat er seinen Vertrag mit den Young Boys bis ins Jahr 2012 verlängert. Damit ist das Thema Ausland für Schneuwly vorerst vom Tisch, obwohl es eigentlich gar nie richtig eines war. «Klar träumt man vom Ausland, man soll im Fussball nie nie sagen, aber mir gefällt es in Bern.»

Doch wer weiss, was passiert, wenn der Stürmer weiter die gegnerischen Abwehrreihen alt aussehen lässt und weiter regelmässig Tore schiesst. Vielleicht werden dann eines Tages ausländische Fans oder gar die Anhänger der Schweizer Nationalmannschaft ihre Freude am Sensler haben. Doch der Kino-Fan winkt ab: «Darüber mache ich mir keine Gedanken. Meine Konzentration ist voll und ganz bei YB, dort will ich weiter Gas geben. Wenn der Nationaltrainer wirklich einmal bei mir anklopfen sollte, dann ist das o.k. Aber wenn nicht, lasse ich mich deswegen nicht verrückt machen.»

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