Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Schritt für Schritt zu Tempo 30

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Schritt für Schritt zu Tempo 30

Gurmels führt Temporeduktion in drei Quartieren ein

An der Gemeindeversammlung vom Donnerstag haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Ja gesagt zur Senkung der Gemeindesteuern um zwei Prozent und zur Halbierung der Liegenschaftssteuern. Zudem stimmten sie der Einführung von Tempo-30-Zonen zu.

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

Daniel Riedo, Gemeindepräsident von Gurmels, konnte an der Gemeindeversammlung 127 Stimmbürger, eine wie er sagte «fast rekordverdächtige Anzahl» begrüssen. Die neue Festsetzung des Gemeindesteuersatzes, der Liegenschaftssteuer und Investitionsvorhaben standen im Zentrum der Diskussionen.Gemeinderat Daniel Bürgi bezeichnete die Umsetzung der «Tempo-30-Zonen» in Wohnquartieren als eine «emotionale Angelegenheit». Zahlreiche Reaktionen von Bürgern auf die Vernehmlassung hätten von sensationell bis vernichtend gelautet (siehe FN vom 12. Dezember).

Auch für die Bodenzelgstrasse und Umgebung des Kindergartens

An der Gemeindeversammlung wurde die Einführung von Tempo-30 auch für die Bodenzelgstrasse und die Umgebung des Kindergartens in Gurmels gefordert. Mit 103 Ja gegen 24 Nein wurden schliesslich die vom Gemeinderat vorgeschlagenen «Zonen 30» angenommen für die Quartiere Gurt und Obere Mühle in Liebistorf sowie Sonneck, Bodenacker, Haula, Doktorgässli in Gurmels zu Totalkosten von rund 60 000 Franken. «Wir müssen Schritt für Schritt vorgehen. Wir haben jetzt einen guten Anfang und können die Zonen vielleicht noch ausbauen», meinte dazu der Syndic.Gurmels hat seit der Fusion mit den Gemeinden Cordast, Guschelmuth, Kleingurmels, Liebistorf, Monterschu und Wallenbuch ein Steuerwachstum von rund vier Prozent pro Jahr und rechnet nach der beantragten Steuersenkung mit rund 6,2 Millionen Franken Steuereinnahmen jährlich. Mit der Einführung des Freiburger Spitalnetzes auf Januar 2007 übernimmt der Kanton die Betriebskosten der Spitäler und reduziert die Gemeindesteuersätze (s. auch FN vom 29. November).

Neuer Gemeindesteuerfuss und halbierte Liegenschaftssteuer

Für Gurmels errechnete der Kanton einen Gemeindesteuerfuss von 82 Prozent (bisher 90). Die Stimmbürger nahmen an der Versammlung nun die Reduktion von zwei Prozent auf neu 80 Prozent für natürliche Personen (Einkommen und Vermögen) und juristische Personen (Gewinn- und Kapitalsteuer) an. Sie stimmten ebenfalls der Halbierung der Liegenschaftssteuer auf neu ein Promille zu. Die Finanzkommissionspräsidentin Beatrice Aebischer beurteilte diese Senkungen als tragbar und empfehlenswert.Einstimmig angenommen wurde der Voranschlag der laufenden Rechnung für 2007. Er umfasst Einnahmen von rund 11,90 Millionen, Ausgaben von rund 11,94 Millionen Franken, daraus ergeben sich rund 40000 Franken Ausgabenüberschuss. Ebenfalls einstimmig nahmen die Stimmbürger den Investitionsvoranschlag 2007 über Einnahmen von rund 1,70 Millionen und Ausgaben von rund 3,29 Millionen Franken an. Die Verschuldung nimmt um 1,59 Millionen Franken zu. Der grösste Ausgabenposten in der Gemeinderechnung ist die Bildung mit 39 Prozent.Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt 2007 rund 3000 Franken.Der OS-Präsident Georges Bouverat präsentierte die Schulvorlage, unter der die Erneuerung der Informatik-Technologie vorgeschlagen wurde. Der Kredit über 103000 Franken für Beamer, Projektionswände, Audio-Anlage und je einen Laptop für die elf Klassenzimmer wurde einstimmig genehmigt.

Strassen und Kläranlage

Gemeinderat Daniel Bürgi stellte die weiteren Investitionsvorhaben vor: Sanierung und Ausbau der Gemeindestrassen Bouleywald-Grossguschelmuth (210 000 Franken), Quartiererschliessungen Wohnzone Dürenberg 1 (91 000 Franken), Dürenberg 2 (161 000 Franken), Gemeindeanteil an Feinerschliessung Lischera (57 500 Franken). Weiter wurde vorgeschlagen, eine Kleinkläranlage bei der Waldhütte Cordast für 46 000 Franken zu bauen. Alle Vorlagen wurden angenommen.

Mehr zum Thema