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Schule für Multimedia und Kunst Emaf soll Staatsschule werden

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Autor: Irmgard Lehmann

Mit der Privatisierung der Multimedia- und Kunstschule Emaf in Freiburg hätten die Studierenden Studiengebühren von 24 000 Franken bezahlen müssen. Doch das ist jetzt vom Tisch. Mit dem Kauf der Schule durch den Staat wird das Studieren an der Schule ab 1. September 2009 wieder erschwinglich. Ab diesem Datum ist die Emaf eine Staatsschule und die Studierenden werden – wie alle andern Berufsschüler – 260 Franken Schulgeld bezahlen pro Jahr plus Materialkosten.

Auch für das Lehrpersonal wirkt sich der Kauf positiv aus. Wie Staatsrat Beat Vonlanthen auf Anfrage sagt, werden ihre Gehälter angeglichen. Bis anhin waren sie tiefer als jene der Berufsschullehrer.

Zwei Millionen und mehr

Der Staat hat die Schule bis vor kurzem mit jährlich zwei Millionen Franken subventioniert. Mit der Übernahme des Gebäudes und des Schulbetriebes wird dies dem Staat künftig mehr kosten, wie Staatsrat Vonlanthen bestätigt.

Doch der Volkswirtschaftsdirektor zeigt sich erfreut, dass Emaf nun Teil der Staatsschulen sein wird – falls der Grosse Rat dem Dekret zustimme und kein (fakultatives) Finanzreferendum ergriffen wird. «Ich bin überzeugt, dass der Grosse Rat Ja sagt und auch kein Referendum ergriffen wird», bemerkt der Volkswirtschaftsdirektor.

Für das Gebäude, «La Timbale» genannt, samt seiner Ausstattung soll der Kanton Freiburg 9 Millionen Franken zahlen. Auf die Frage, wie sich diese Summe rechtfertigt, meint Staatsrat Vonlanthen: «Das ist ein objektiver und guter Preis, der durch Analysen breit abgestützt ist.»

Auch sei die Lage ideal, als sich «La Timbale» an der Wilhelm-Kaiser-Strasse in die Schullandschaft im Perolles bestens integrieren lasse.

Neuer Name

Der Staatsrat ist der Meinung, dass der Kauf die einzig vernünftige Lösung ist, um die Ausbildung in Freiburg sicherzustellen. Die Multimedia- und Kunstschule soll in den Dienst für Berufsbildung integriert und der Lehrwerkstätte angegliedert werden.

Jetzt muss der Kanton nur noch punkto Namen Fantasie walten lassen. Denn die Staatsschule darf nicht mehr Emaf genannt werden. Die Emaf AG möchte ihren Namen behalten und künftig einer andern Aktivität als der Ausbildung in Multimediagestaltung nachgehen, heisst es in der Medienmitteilung.

Rückblick

Aufgrund der schwierigen finanziellen Lage der Emaf und des Wechsels der Bundessubventionen in ein Pauschalsystem ab 1. Januar 2008 war die vollständige Privatisierung der Schule beschlossen worden. Die Konsequenz: Der Staat subventionierte die Ausbildung nicht mehr.

Der Kanton hatte sich jedoch verpflichtet, während der Übergangsphase Finanzhilfen zu leisten, um es den Lernenden, die im Schuljahr 2007- 2008 die Schule besuchten, zu erlauben, ihre Ausbildung abzuschliessen.

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