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Schüler bauen ein kleines Solarkraftwerk

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Sie schneiden Kabel zu, kleben sie ab, ziehen sie ein, verlegen Betonplatten, schrauben Schienen auf und bringen Solarpaneele an: 21 Schülerinnen und Schüler der Klasse 3A2 der Orientierungsschule Wünnewil arbeiten während ihrer Projektwoche auf dem Dach ihrer Aula. Dort helfen sie beim Aufbau einer Fotovoltaik-Solaranlage.

Thematik interessiert

Ein Viertel der Schüler arbeitet auf dem Dach und wird dabei von professionellen Installateuren der Genossenschaft E-Wende unterstützt. Der Rest der Klasse arbeitet währenddessen an verschiedenen Projekten. «Sie konnten selbst aussuchen, was sie machen möchten», so Klassenlehrer Joël Waeber. So würden einige Informationsplakate machen, andere arbeiten an einer Video-Dokumentation der gesamten Baustelle und andere wiederum kreieren einen Lernpfad, um ihre Mitschüler über die Thematik der Solarenergie zu informieren. «Das ist ein Thema, das die Schüler beschäftigt und sehr interessiert. Es macht ihnen auch grossen Spass auf dem Dach zu arbeiten», sagt Waeber. Das bestätigen sogleich auch die Schüler Davide und Julian. Sie standen gestern bereits das zweite Mal in Arbeitsmontur auf dem Dach. «Vorher wussten wir nicht viel über Solarenergie. Jetzt schon viel mehr», sagt Julian.

Strom für die Schule

Die Genossenschaft Optima Solar Fribourg-Freiburg (OSFF) ist der Finanzierer und Betreiber der Solaranlage. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde entstand das Projekt. Schnell wurde das passende Dach für die Solarpaneele gefunden, und so kam die Idee auf, das Projekt gemeinsam mit Schülern zu realisieren. «Die Jugendlichen machen damit selbst etwas für ihre Zukunft», sagt Susana Jourdan, Co-Präsidentin von OSFF. Über die Hälfte des von der Anlage produzierten Stroms wird vor Ort genutzt und geht in die Orientierungsschule, die Aula und die Spielhalle. Der restliche Strom wird in das Stromnetz eingespeist. «So kann jedermann den Solarstrom kaufen und lokale und erneuerbare Elektrizität beziehen», sagt Jourdan. In einem nächsten Schritt will die Genossenschaft die Grundschule und die Sporthalle miteinander vernetzen.

Schüler arbeiten gut

Martin Kohli, Projektleiter der Genossenschaft E-Wende, leitet das Projekt und überschaut den Bau des Solarwerks. Die Genossenschaft E-Wende ist darauf spezialisiert, Nichtfachleute beim Bau ihrer Solarprojekte zu unterstützen. Damit wollen sie Solarenergie noch attraktiver machen. Die Zusammenarbeit mit Nichtfachleuten – den Schülern – reduziert die Kosten dieser Installation um rund 8000 Franken. Doch auch für Kohli ist es das erste Mal, dass er mit einer Schulklasse zusammenarbeitet. «Die Jugendlichen sind sehr motiviert und machen sehr gut mit», so Kohli. Das Ziel ist es, mit den Schülerinnen und Schülern alle Abläufe der Installation der Solarpaneele anzuschauen und durchzugehen. Fertig muss das kleine Solarkraftwerk auf dem Dach der Aula kommenden Freitag werden. Denn am 3. Oktober findet die öffentliche Einweihungsparty statt, wo der Bau der Jugendlichen vorgestellt wird.

Die FN durften die Schülerinnen und Schüler bei der Arbeit begleiten. Einen Eindruck gibts im Video:

Zahlen und Fakten

307 Solarpaneele auf Schuldach montieren

21 Schüler der OS Wünnewil montieren Sonnenkollektoren auf dem Dach der Aula. 307 Stück sollen angebracht werden. Das macht eine Fläche von 451 Quadratmetern. Das Projekt kostet 120 000 Franken. 60 Prozent der produzierten Energie wird von der Schule genutzt, und 40 Prozent werden in das Stromnetz eingespeist. 82 900 kWh beträgt die Jahresproduktion an Solarstrom. Damit könnten bis zu 18 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Umweltprojekt

Drei neue Biotope entlang der Sense gebaut

Die Schülerinnen und Schüler der Orientierungsschule Wünnewil bauen auf dem Dach ihrer Aula nicht nur eine Solaranlage, sondern erneuern auch die Biotope an der Sense zwischen Flamatt und Bösingen.

Mehr Tümpel, mehr Diversität

Vor drei Jahren haben fünf Klassen der Orientierungsschule Wünnewil im Rahmen eines Umwelteinsatzes entlang der Sense im Auenwald fünf Biotope gebaut. Die Biotope haben neue Lebensräume für Tiere wie die Gelbbauchunke, den Feuersalamander, Bergmolche oder die Ringelnatter geschaffen. Diese sind erst nach dem Erschaffen der Biotope in der Gegend ansässig geworden. Das Umweltprojekt dient der Steigerung der Biodiversität. «Alle zwei Jahre müssen an den Biotopen Unterhaltungsarbeiten stattfinden», sagt der Flamatter Edy Monaco, Mitglied der Umweltkommission. So auch wieder dieses Jahr.

Sieben Schulklassen der OS Wünnewil arbeiten diese Woche während vier Tagen an den Tümpeln. Begleitet werden sie von zwei Mitgliedern der Umweltkommission. Nebst den Unterhaltungsarbeiten wurden noch drei weitere Biotope geschaffen. «Je mehr Tümpel es gibt, desto besser für die Biodiversität», erklärt Monaco. So wurden diese gleich im Anschluss an die bestehenden gebaut. «Die Jugendlichen sind sehr motiviert und geben vollen Einsatz», lobt sie Monaco. Es sei für die Schüler ein Ausgleich zum Schulalltag.

 

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