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Schüler für Respekt sensibilisieren

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Autor: Lukas Schwab

«Vielleicht bin ich anders als du, magst du mich nicht, habe ich eine andere Hautfarbe, gefällt dir mein Style nicht, greifst mich an. Ich bin ich. Jeder hat Respekt verdient.» Diese Botschaft zum Thema Respekt haben die OS-Schülerinnen Sheila und Jannine im Rahmen des Projekts «Respect. Give it. Get it.» verfasst. Nun ist sie auf einem Plakat zu lesen, auf dem auch die beiden Mädchen abgebildet sind. Ihr Blick ist ernst, wie auch jener ihrer Kolleginnen und Kollegen auf den anderen Plakaten. Insgesamt sind aus dem Projekt der Schulsozialarbeitenden Deutschfreiburgs 23 Porträts mit Slogans zum Thema Respekt entstanden. An der gestrigen Vernissage in Kerzers wurden sie erstmals präsentiert.

Den Jugendlichen ein Gesicht geben

«Ziel des Projektes ist es, Jugendliche für die Themen Gewalt, Zivilcourage und Respekt zu sensibilisieren», erklärte die Schulsozialarbeiterin Rahel Lischer an der Vernissage. Daneben gehe es darum aufzuzeigen, dass sich die meisten Jugendlichen an Freiburger Schulen durch Enthusiasmus, Kreativität und Fröhlichkeit auszeichnen. «Diesen Jugendlichen, welche sich mit Herz und Ausdauer für einen respektvollen Umgang einsetzen, wollen wir mit der Ausstellung ein Gesicht geben», so Lischer.

Respekt und Toleranz noch verbindlicher einfordern

Grundlage des Projektes waren vier Lektionen von Schulsozialarbeitern in 25 ausgewählten Klassen der OS-Zentren Düdingen, Gurmels, Kerzers, Murten, Plaffeien, Tafers und Wünnewil. «Mit den Ausstellungen möchten wir die Thematik in den Schulen über die besuchten Klassen hinaus lancieren», so Lischer. Die Schulsozialarbeiter erhoffen sich davon einen Schneeballeffekt, der weitere Lehrer dazu bewegt, das Thema im Unterricht zu behandeln. «Die Lehrer können dazu das entstandene Material verwenden», erklärt Rahel Lischer.

«Ich bin von diesem Projekt sehr überzeugt», hielt Staatsrätin Isabelle Chassot an der Vernissage fest. Es zeige exemplarisch, wie mit einem solchen Thema pädagogisch intelligent umgegangen werden könne. «Vorfälle wie jener in Estavayer zeigen, dass Werte wie Respekt und Toleranz noch klarer deklariert und noch verbindlicher eingefordert werden müssen», so Chassot weiter.

Susanne Schwander, Gemeindepräsidentin von Kerzers, hielt fest, dies gelte jedoch nicht nur für Jugendliche. «Die Botschaften der Jugendlichen sollten sich die Erwachsenen als Spiegel vorhalten», so Schwander. Gerade in der Politik zeige sich immer wieder, dass es auch Erwachsenen an Respekt mangeln könne.

Die Bilder werden bis Ende März für jeweils eine Woche an den beteiligten Schulen ausgestellt. Für eine breite Öffentlichkeit sind die Porträts in Kürze auf der Webseite der OS Murten zugänglich.

www.osrm.ch/respect

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