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Schülerinnen engagieren sich für Tansania

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«Entwicklungszusammenarbeit wird in der Schule zu wenig thematisiert», erklärt Jana Kocher, Schülerin am Kollegium Gambach in Freiburg. Obwohl das Thema eigentlich ganz interessant sei, darin sind sich Jana, Tanja, Nabila, Erza und Joëlle einig. Die fünf 18- bis 19-jährigen Schülerinnen haben ihre Maturaarbeiten zum Thema «Entwicklungsländer und wir» verfasst. Das Ziel war, konkrete Projekte der Entwicklungszusammenarbeit unter dem Blickwinkel der Schweiz zu untersuchen.

Selber helfen

Nun will die Seminargruppe den Worten Taten folgen lassen. «Die Motivation, etwas Praktisches zu machen, war schon von Anfang an da», erklärt Tanja Auderset. Anfangs hätten sie selbst in die Länder reisen und Bedürftigen vor Ort helfen wollen, so Joëlle Hayoz. «Aber wir wurden schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.» Schliesslich habe der Seminarleiter Markus Bucher ein Benefizkonzert vorgeschlagen. «Seitdem haben wir einen Aufführungsort gesucht, Bands angefragt, Werbung gemacht», zählt Tanja Auderset auf. Die jungen Frauen finden es cool, dass sie von allen Seiten Unterstützung erhalten: Die Bands verlangen keine Gage, der Flyer stammt von einer ehemaligen Gambach-Schülerin, und Erza Zenuni findet es besonders nett, dass das Nouveau Monde sein Lokal einer «jungen und unerfahrenen Schülergruppe» gratis zur Verfügung stellt. So komme schliesslich der ganze Erlös aus den Ticketverkäufen der Stiftung Nuru zugute, betont Tanja Auderset.

Stiftung Nuru begünstigt

 «Die Organisation war ein grosser Zeitaufwand neben der Maturaarbeit», sagt Nabila Aissami. Ein Vortrag von Milena Schaller, Gründerin der Stiftung Nuru, habe ihnen einen zusätzlichen Motivationsschub verschafft. «Milena erzählte davon, wie sie die Stiftung gegründet hat und was ihre persönliche Geschichte ist. Das war sehr emotional und inspirierend», erzählt Nabila Aissami.

 Die junge Krankenschwester Milena Schaller absolvierte ein Praktikum in einem Kinderheim in Tansania. Dabei entwickelte sie eine besondere Beziehung zu Nuru, einem drei Monate alten Waisenkind, dem sie das Leben rettete, indem sie es unerlaubterweise ins Spital brachte. Einen Monat nach Schallers Rückkehr in die Schweiz kam die traurige Nachricht: Nuru war gestorben. Daraufhin entschied sich die junge Senslerin, anderen Kindern ein solches Schicksal zu ersparen, und gründete die Stiftung Nuru.

In Tansania fehlt es an medizinischen Einrichtungen, Medikamenten und dem grundlegenden medizinischen Wissen. So sterben Mütter und Kleinkinder oft an eigentlich vermeidbaren Krankheiten. Diesem Missstand will Schaller entgegenwirken. Mitte Mai startet das Pilotprojekt mit einer ersten Geburtseinrichtung.

Programm

Concert for Hope für die Stiftung Nuru

Mellowtone

Die Band steht für melodiösen Trip Hop mit Einflüssen aus Pop, Rock und Indie. Die Freiburger haben 2016 ihr zweites Studioalbum herausgegeben.

Pascale Etter & Band

Mit einer Mischung aus Eigenkompositionen und Covers singt sich Pascale Etter durch ihr Pop-, Soul- und R’n’B-Repertoire, begleitet von ihrer ausgezeichnet harmonierenden Band.

Shanga

Als Kind einer Schweizerin und eines Nigerianers geboren, treffen in Shangas akustischem Soul zwei Welten aufeinander.

Ausserdem treten dieSchülerbandsder Kollegien St. Michael und Gambach auf.mes

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