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Schulgesetz: Im Sog sozialer Veränderungen

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Die Schule, die seitens der Gesellschaft mit immer neuen Wünschen und Anforderungen konfrontiert ist, müsse sich ständig mit einer doppelten Aufgabe auseinandersetzen, heisst es in einer Medienmitteilung zum Vorentwurf des Schulgesetzes: Die Schule müsse einerseits ihr oberstes Ziel genau umschreiben und andererseits ihr Verhältnis zur Welt, in der sie sich entwickelt, klären. Der Vorentwurf zum Schulgesetz versuche, eine Antwort auf diese Aufgabenstellungen zu finden.

«Die Schule ist voll in den gesellschaftlichen Wandel eingebettet; sie ist Spiegel der Gesellschaft», stellte Staatsrätin Isabelle Chassot am Montag vor den Medien in Freiburg fest. Angesichts zunehmenden rücksichtlosen Verhaltens, Gewalt, Infragestellung der Autorität oder Sinnverlust zu schliessen, die Schule selber sei in der Krise, liess die Erziehungsdirektorin nicht gelten.

Nichtsdestotrotz sei es Aufgabe der Schule, darauf zu reagieren. «Deshalb hat die Persönlichkeitsentwicklung im neuen Schulgesetz einen hohen Stellenwert», so Chassot. Die Freiburger Schule sei in einer Kultur und Tradition verwurzelt, die sie über viele Jahrzehnte geformt haben. Auch in Zukunft beruhe schulisches Handeln «auf einem christlichen Menschenbild» und «auf der Achtung der Grundrechte des Menschen», ergänzte die Erziehungsdirektorin.

Im Bericht, der zusammen mit dem Gesetzesvorentwurf in die Vernehmlassung geschickt wird, wird daran erinnert, dass die Schule für den Erwerb von Grundkenntnissen und Grundkompetenzen besorgt ist. Darüber hinaus fördere sie aber auch die Entwicklung einer kulturellen Identität, «die auf den universellen Werten Gleichheit, Gleichberechtigung, Gerechtigkeit, Freiheit und Verantwortlichkeit beruht.»

Zum Vorentwurf ergänzte Staatsrätin Chassot schliesslich, dass er sich zwischen Rahmengesetz und Detailgesetz bewege. Auch wenn er noch genügend flexibel sei, sei der Vorentwurf gundsätzlich auf Dauer angelegt. Man dürfe aber nicht ein «pädagogisches Lehrbuch» erwarten. wb

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