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Schulhaus benötigt Sonnenschutz

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Autor: Karin Aebischer

Die Sonne ist der Feind des gelben Primarschulhauses aus dem Jahre 2005. Sobald ihre Strahlen auf die Glasfassade treffen, steigt die Temperatur in den Schulzimmern rasant an. Im Februar hatte die CSP Schmitten den Gemeinderat aufgefordert, über die Probleme mit dem Schulhaus zu informieren (die FN berichteten).

Wer ist schuld?

Am Freitag hat nun Gemeinderätin Margot Rumo-Spicher an der Gemeindeversammlung die Entstehungsgeschichte des Minergie-Baus aufgezeigt. «Klare Fehler zuzuweisen ist schwierig. Vor Ort kann jedoch niemand leugnen, dass es zu warm ist», erklärte sie.

Verbesserungsvorschläge des Energieplaners wie das Pflanzen von Bäumen hätten den Gemeinderat nicht weitergebracht. Deshalb hat er schliesslich ein neutrales Energietechnikbüro eine Kurzexpertise erstellen lassen und eine Fachkommission eingesetzt, die sich nun mit den Lösungsvorschlägen des Büros auseinandersetzt. «Auch der Gemeinderat hatte schliesslich das Vertrauen in den Energieplaner verloren», sagte Margot Rumo. Inzwischen wurde auch ein Anwalt eingeschaltet.

Netze oder Folien

Um der Hitze in den Schulzimmern entgegenzuwirken, sind mehrere Massnahmen gleichzeitig nötig. Die Sonne muss mit Folien oder Netzen von der Glasfassade ferngehalten, die Lüftung muss optimiert werden und die Aussteller (automatische Kippfenster) müssen auch manuell bedient werden können.

So bald als möglich sollen nun Tests durchgeführt werden, die zeigen, ob Folien oder Netze dazu geeigneter sind. Im Dezember soll die Gemeindeversammlung über die Investition abstimmen.

«Wieso erst im Dezember? Geht es nicht schneller?», so die Frage aus der Versammlung. Der Gemeinderat wolle keinen Schnellschuss machen, betonte Ammann André Burger. «Und falls es im Sommer wirklich ganz schlimm wird, haben wir einen Plan B.» Man werde die Schüler in anderen Räumen unterbringen.

Auch die Bagerstrasse kam am Freitag zur Sprache. «Für die Einsetzung des Deckbelags wird sie ab der zweiten Woche Juli für 14 Tage gesperrt sein», informierte Gemeinderat Erwin Scherwey. Bezüglich der Kosten sei man auf Kurs.

Die 111 Anwesenden stimmten auch einem Kredit von 90 000 Franken für den Teilersatz einer Trinkwasserleitung bei der F.-X.-Müller-Strasse zu.

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