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Schulhaus ist im Rohbau fertig

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Schulhaus ist im Rohbau fertig

Schmitten feiert das Aufrichtefest für ein Grossprojekt

Das neue Schulgebäude in Schmitten ist im Rohbau fertig gestellt. Wenn die Arbeiten weiter planmässig vorankommen, ist das Schulhaus im Herbst 2005 bezugsbereit.

Von ANTON JUNGO

St. Nikolaus hielt dieses Jahr für die Schmittener Schulkinder ein besonderes Geschenk bereit. Am 6. Dezember wurde die letzte Decke ihres neuen Schulhauses gegossen, sodass am 7. Dezember Aufrichte gefeiert werden konnte. Die Gemeinde lud zu diesem Anlass die Bau- und Schulkommission, die Architekten, Ingenieure und Unternehmer, die bis jetzt am Bau beteiligt waren, zu einem Nachtessen ein.

Planmässig und problemlos

«Die Arbeiten verliefen bis jetzt planmässig und problemlos», betonte gestern Gemeinderätin Margot Rumo-Spicher, welche die Baukommission präsidiert. Das Bauteam musste sich aber zuerst aufeinander einspielen. Da der Bau im Modular-System erstellt wird, mussten die Arbeitsgänge präzis aufeinander abgestimmt werden. Dies bedeutete gemäss Architekt André Bächler für Handwerker, Architekten, Bauleitung und Ingenieure eine grosse Herausforderung. Im letzten halben Jahr wurden rund 160 Tonnen Eisen und 1600 m3Beton verbaut.

Zusammen mit den Schulkindern war am 25. März 2004 der erste Spatenstich vorgenommen worden. Bevor im Mai die eigentlichen Bauarbeiten in Angriff genommen werden konnten, wurde ein Teil der Umgebungsarbeiten vorgezogen. Der Neubau steht nämlich auf einem Teil des bisherigen Pausenplatzes und Parkplatzes. «Es war dem Gemeinderat ein grosses Anliegen, dass den Kindern nichts weggenommen wird», erklärt die Präsidentin der Baukommission. Die neuen Spiel- und Parkplatzanlagen stehen nun auf gemeindeeigenem Land zwischen Neubau und Pflegeheim.

Zu Beginn der Bauarbeiten musste ein weiteres Problem bewältigt werden. Gemäss einem geotechnischen Gutachten war wegen des Baugrundes eine Pfählung notwendig. Und da der Neubau rund zur Hälfte über der Zivilschutzanlage zu stehen kommt, mussten die massiven Mauern durchbohrt werden. Der Neubau wird nicht von der Zivilschutzanlage getragen, sondern liegt auf der Pfählung auf.

Räume über eine Rampe erreichbar

Ende Mai konnte mit dem eigentlichen Schulhausbau begonnen werden. In der Zwischenzeit sind die elf Klassenzimmer, die vier Spezialräume, die Garderoben- und Sanitäranlagen sowie die Verbindungen zur bestehenden Schulanlage im Rohbau fertiggestellt. Alle Räume sind über eine Rampe erreichbar, die sich in grossen Windungen um einen Innenraum hochzieht. Abgeschlossen wird der Innenraum mit einer Kuppel, von welcher her das Licht ins Innere fällt.

Zurzeit wird die Gebäudehülle, die aus einer Glasfassade besteht, erstellt. Der Neubau wird nach dem Minergiestandard erstellt, das heisst, das Schulgebäude unterliegt einem geschlossenen Heiz- und Lüftungskreislauf. Ist das Gebäude abgeschlossen, wird mit dem Innenausbau begonnen. Geplant ist, dass das Schulhaus bis zum Herbst 2005 bezugsbereit ist.

Wie Margot Rumo-Spicher ausführt, wird in der Zwischenzeit ein Nutzungskonzept für die Schulgebäude ausgearbeitet, das vom Gemeinderat noch verabschiedet werden muss. Rechnet man die Pavillons für den Kindergarten hinzu, wird der Schulbetrieb ab Herbst in nicht weniger als fünf Gebäuden stattfinden. Für das neue Schulgebäude hatte die Gemeindeversammlung vom 6. Juni 2003 einen Kredit von 7,45 Millionen Franken bewilligt.

Ein «Schuldorf» entsteht

Das Projekt der Architektengemeinschaft ilbf (Chantal Imobersteg, Philipp Lehmann, André Bächler und Alain Fidanza) hatte aus 32 Bewerbern den Zuschlag erhalten. Nicht zuletzt deshalb, weil es dem jungen Architektenteam gelungen war, den Standort für den Neubau so zu wählen, dass eine Art Campus, ein Schuldorf, entsteht. Jetzt wird sichtbar, wie gut sich das neue Schulhaus ins Gesamtbild einfügt. «Wir haben immer das Ziel verfolgt, ein verkehrsfreies Schulareal zu erhalten», stellt die Präsidentin der Baukommission erfreut fest.

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