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Schützen in Gurmels auf der Zielgeraden

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«Füür u Flama fürs Fäudschiesse»: So lautet der Slogan des Feldschiessens im Seebezirk, das vom 8. bis 10. Juni stattfindet. Das Vorschiessen ist auf den 2. Juni angesetzt. Zum siebten Mal treffen sich die Schützen in Gurmels. Der Präsident des Organisationskomitees Christian Schneuwly hatte bereits als 14-Jähriger beim letzten Feldschiessen in Gurmels geholfen.

Christian Schneuwly, warum hat das Komitee das Feld zwischen der Allmendstrasse und der Brüelmatt für das Feldschiessen gewählt?

Dieses Areal war 2003 einer der drei möglichen Standorte des Feldschiessens. Schliesslich fand die Veranstaltung beim Fussballplatz statt. Das Feld zwischen der Allmendstrasse und der Brüelmatt ist optimal für uns: Es ist zentral gelegen und verkehrstechnisch gut erschlossen. Die Anlagen für den Schiessbetrieb befinden sich in Sichtweite und sind gen Norden ausgerichtet. Auch haben wir hier genug Platz für die 800 Parkplätze.

Diesen Samstag findet das Vorschiessen statt. Die Zelte des Festgeländes stehen bereits; innen sind sie allerdings noch leer. Sind Sie im Zeitplan?

Wir sind unserem Zeitplan sogar voraus. 120 Personen haben uns an drei Tagen geholfen alle Zelte zu errichten. Nun kümmern wir uns abends um den Innenausbau.

Auf wie viele Helferinnen und Helfer können Sie am Anlass zählen?

Wir werden rund 650 Helfer im Einsatz haben. Diese werden rund 1180 Einsatzschichten leisten. Derzeit haben wir noch 50 Einsätze offen. Wer also noch zu diesem unvergesslichen Anlass beitragen möchte, darf sich gerne beim Komitee melden. Jeder Ressortverantwortliche hat glücklicherweise früh nach Helfern gesucht. Die Aufrufe hatten wir auf unserer Webseite, auf den sozialen Medien und im Infoblatt der Gemeinde Gurmels publiziert.

Wie viele Schützen und Besucher erwarten Sie?

Wir erwarten insgesamt 1500 Gewehr- und 300 Pistolenschützen am Vor- und Feldschiessen. Für die 300 Meter haben wir 40 Scheiben und für die 25 Meter 5 Scheiben. Bei den Besucherzahlen rechnen wir mit 5000 bis 8000 Personen. In unserem 25 mal 50 Meter grossen Festzelt haben wir Platz für 900 Besucher.

Welches Budget steht Ihnen für das Feldschiessen zur Verfügung?

Fast 500 000 Franken sind im Budget vorgesehen. Dieser hohe Betrag bringt natürlich eine gewisse Verantwortung mit sich. Das habe ich im Hinterkopf, aber es stellt keine Belastung dar. Wir haben für die Budgeterstellung die Kosten des letzten Feldschiessens in Gurmels im Jahr 2003 angeschaut. Jedoch sind die damaligen Beträge nicht mehr mit heute vergleichbar. Beispielsweise sind unsere Infrastrukturkosten etwa doppelt so hoch wie damals.

Das Feldschiessen des Sensebezirks findet in Düdingen statt und damit nur einen Steinwurf von Gurmels entfernt. Werden sich die beiden Veranstaltungen konkurrenzieren?

Bereits relativ früh habe ich Kontakt aufgenommen mit Gustav Riedo, dem OK-Präsidenten von Düdingen. Wir sehen uns nicht als Konkurrenten. Die Schützen werden in ihrem Bezirk am Schiessen teilnehmen. Ob einige Personen auch das Fest des anderen Bezirks besuchen, werden wir sehen.

Wie haben Sie das OK zusammengestellt?

Ich habe zuerst Mitglieder des OK des Gurmelser Feldschiessen von 2003 angefragt und danach Bekannte von mir. Die meisten OK-Mitglieder haben einen direkten Bezug zum Schiesssport. Dass ich mein Team selbst zusammenstellen konnte, war meine Bedingung, als ich angefragt wurde, die Leitung zu übernehmen.

Wie schnell haben Sie zugesagt?

Als Urs Guerig, Präsident der Schützengesellschaft Gurmels, mich vor etwa dreieinhalb Jahren anfragte, hatte ich mir zweieinhalb Monate Bedenkzeit genommen. Es war eigentlich klar, dass ich das Amt übernehmen möchte. Doch zuerst wollte ich abklären, ob sich diese Verpflichtung mit meiner Familie, meiner Arbeit und meinen Kollegen vereinbaren lässt.

Welche Erinnerungen haben Sie an das letzte Feldschiessen 2003 in Gurmels?

Damals habe ich als 14-Jähriger zusammen mit einem Kollegen den Kurierdienst auf dem Töffli erledigt. Wir haben während vier Tagen die Standplatzstreifen eingesammelt und ins Rechnungsbüro gebracht.

Welche Verbindung haben Sie zum Schiesssport?

Seit ich zehn Jahre alt bin, schiesse ich die 300-Meter-Dis­tanz. Am Feldschiessen will ich den Kranz machen. Ich hatte zweimal Zeit zum Trainieren. Das muss genügen.

Programm

Der Chef der Armee hält die Festrede

Am Samstag, 2. Juni, findet in Gurmels das Vorschiessen statt. Los geht es um 15.30 Uhr mit dem Auftritt von Ben Berg und seiner Band. Der Schiessbetrieb dauert von 17 bis 19.30 Uhr. Um 20 Uhr legt DJ Blacky auf. Die Eröffnungszeremonie des Feldschiessens findet am Freitag, 8. Juni, um 18.30 Uhr auf dem Festplatz statt. Die Musiker der Blaskapelle Nord-Süd treten um 20.15 Uhr auf. Die Cover-Band Party Project spielt ab 21.45 Uhr. Am Samstag, 9. Juni, treten die Guggenmusik Ringmurechutze Murten um 19 Uhr und die Tiroler Grubertaler um 21 Uhr auf. Am Sonntag, 10. Juni, findet der Feldgottesdienst um 9.45 Uhr statt. Philippe Rebord, Chef der Armee, hält um 12.45 Uhr die Festrede. Die Rangverkündigung ist für 19 Uhr geplant.

jmw

«Der Budgetbetrag von 500 000 Franken bringt eine Verantwortung mit sich. Das habe ich im Hinterkopf, aber es stellt keine Belastung dar.»

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