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Schützenmatte auf dem Vormarsch

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Autor: Carolin Foehr

Ein Blick von der Schützenmatte in Richtung Stadt genügt, um zu erkennen, dass das Gastspielhaus «Equilibre» immer mehr seine endgültige Gestalt annimmt. Der offizielle Eröffnungstermin Ende 2011 ist Grund genug für den Freiburger Gemeinderat, die Umgestaltung des Geländes rund um den Neubau voranzubringen. Ende November wird er deshalb im Generalrat einen Studienkredit in der Höhe von 300 000 Franken beantragen, teilte er am Freitag an einer Pressekonferenz mit.

Vernachlässigte Plätze

Im vergangenen Frühling hatte die Stadt in mehreren Rundgängen den Kontakt zu den Anwohnern gesucht und dabei Vorschläge und auch Kritikpunkte zur Gestaltung des neuen Stadtzentrums gesammelt. Diese hat sie nun in einer 200 Seiten langen Broschüre zusammengestellt. «Die Freiburger wünschen sich einen direkteren Zugang zur Grünfläche, eine klarere Aufteilung und dass die bislang vernachlässigten Plätze stärker einbezogen werden», zählt Stadtarchitekt Thierry Bruttin einige Punkte auf. Zu reden gaben auch das Restaurant Gemelli und der Parkplatz vor dem NH-Hotel. «Erstaunlicherweise gab es kaum Äusserungen über die Parkhäuser, obwohl sie ein fester Bestandteil des Zentrums sind», schreibt der Gemeinderat in seinem Bericht.

Regelmässiger Austausch

Akzeptiert der Generalrat den Studienkredit, kann die Stadt Anfang 2011 den Projektwettbewerb lancieren (siehe Kasten); vier bis sechs Arbeitsgruppen sollen sich dann mit den in der Broschüre gesammelten Erwartungen auseinandersetzen und sie zu einem einheitlichen Projekt verarbeiten. Es soll den Bereich von der Bahnhof- und Tivoliallee über das «Equilibre» bis hin zum Jean-Tinguely-Brunnen umfassen. Dabei legt die Stadt besonderen Wert auf eine interdisziplinäre Arbeitsweise: «In den Gruppen sollen neben Architekten auch Städteplaner und Landschaftsgestalter vertreten sein», so Thierry Bruttin.

Zudem wird ein ständiger Austausch mit der Expertenkommission und den Anwohnern bestehen – «ganz im Sinne der partizipativen Vorgehensweise», wie Gemeinderat und Stadtarchitekt einstimmig unterstrichen. Die Wahl des Wettbewerb-Gewinners wird in rund einem Jahr aber dennoch die Expertenkommission vornehmen – nicht die Bevölkerung.

Keine «Tabula rasa»

Über die Kosten der Umgestaltung will sich der Gemeinderat heute noch nicht äussern. «Erst wenn der Gewinner feststeht, können wir die Rechnung abschätzen», so Vize-Ammann Jean Bourgknecht. Bis dahin hätten die Kandidaten alle Freiräume in ihren Projekten.

Das bedeute aber nicht, dass der Platz völlig neu gestaltet werde, nuancierte Gemeinderat Charles de Reyff – so werde man zum Beispiel kaum an der Strassenführung rütteln. Und «natürlich müssen wir die Begleitmassnahmen zur Poyabrücke in die Diskussionen miteinbeziehen».

Die Gemeinde hatte 2009 ein Budget von 200 000 Franken für den Studienkredit vorgesehen. Dass er nun 100 000 Franken mehr kostet, liegt laut Gemeinderat an der gewählten Vorgehensweise. Die Finanzkommission des Generalrats hat den Kredit «mit grosser Mehrheit» gutgeheissen.

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