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Schwarzarbeit beim Beck

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Ein 36-jähriger Kosovare, ein 40-jähriger Serbe sowie ein 21-jähriger, ein 22-jähriger und ein 26-jähriger Türke sind soeben mittels Strafbefehl verurteilt worden: Weil sie im Mai ohne Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz lebten und weil sie ohne Arbeitsbewilligung in einer Bäckerei im Greyerzbezirk arbeiteten.

Der Freiburger Staatsanwalt Jean-Luc Mooser hat sie zu bedingten Geldstrafen zwischen fünf und fünfzehn Tagessätzen verurteilt. Einer wird härter bestraft: Der 22-Jährige war bereits im August 2011 wegen Schwarzarbeit zu einer bedingten Strafe verurteilt worden. Der Staatsanwalt verhängt gegen ihn darum nun eine unbedingte Geldstrafe: Der Mann muss 60 Tagessätze à 30 Franken bezahlen.

Auch der 48-jährige Bäcker, der die Männer beherbergt und beschäftigt hat, wurde verurteilt. Nebst den fünf oben genannten Männern hat er im Juli und August noch einen Kosovaren und zwei Serben beschäftigt. Zudem hat er einen Franzosen, der von Mai bis August bei ihm angestellt war, sowie einen Iraker, der im August bei ihm arbeitete, nicht beim kantonalen Amt für Bevölkerung und Migration angemeldet.

Vorbestrafter Patron

Der Bäcker ist zwischen 2009 und 2013 bereits drei Mal verurteilt worden, weil er Ausländer ohne Bewilligung beschäftigt hatte. Staatsanwalt Jean-Luc Mooser hat ihn deshalb zu einer unbedingten Geldstrafe von 160 Tagessätzen à 40 Franken–also 6400 Franken–verurteilt. Zudem muss er eine Busse von 300 Franken bezahlen. Der Staatsanwalt hebt die Bewährung auf, die dem Bäcker bei der Verurteilung 2011 gewährt worden war. Darum muss er auch die damalige bedingte Geldstrafe von 800 Franken entrichten. njb

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