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Schwarze Zahlen für die Katholiken

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Die Versammlung der katholischen kirchlichen Körperschaft des Kantons Freiburg (kkK) in Freiburg genehmigte am Samstag die Jahresrechnung 2016 mit einem Ertragsüberschuss von rund 470 000 Franken. Der Voranschlag hatte noch ein ausgeglichenes Budget vorgesehen. Der Gesamtaufwand der katholischen Kirchenverwaltung betrug laut einer Mitteilung 10,8 Millionen Franken.

Ein zentraler Grund für die Abweichung seien zusätzliche Einnahmen aus der Quellensteuer in der Höhe von 149 000 Franken. Zudem habe die Verwaltung der Körperschaft in verschiedenen Dienststellen 200 000 Franken einsparen können, etwa bei Personalwechseln. Die andere Seite der Medaille: Laut der Geschäftsprüfungskommission wurden ursprünglich eingeplante Arbeiten nicht verrichtet.

Gewinn wird verteilt

Der Überschuss werde Samstag auf verschiedene Begünstigte aufgeteilt. Die Körperschaft wolle die Pfarreibeiträge für 2018 mit Mitteln aus dem diesjährigen Plus um 156 000 Franken reduzieren. Rund 75 000 Franken würden als einmalige Prämie an die Mitarbeitenden der Körperschaft und der Besoldungskasse für Seelsorger überwiesen. Der Exekutivrat habe den Antrag mit Entbehrungen begründet, welche die Angestellten aufgrund von Sparmassnahmen und eingefrorener Lohnstufen in den letzten Jahren auf sich nehmen mussten.

Rund 67 500 Franken würden etwa zur Hälfte ans Bistum und an den Dachverband der kantonalen Körperschaften gehen, ergänzend zu den Beiträgen des laufenden Jahres. Dies, da der Exekutivrat im Budget 2017 den Anträgen der beiden Organe nicht vollumfänglich entsprochen habe.

Mit 50 000 Franken werde eine Reserve für die Weiterbildung der Fachstelle Gesundheit geäufnet. Damit sollten die Kompetenzen der 200 ehrenamtlichen Mitarbeitenden und der 19 Seelsorger in Altersheimen und Spitälern des Kantons verbessert werden. Weitere 50 000 Franken würden in die Verbesserung und Modernisierung der Kommunikationsabteilungen investiert. Für die gemeinsame Fachstelle Solidarität seien 60 000 Franken reserviert. Ausserdem seien 12 000 Franken für zwei Wallfahrten nach Sachseln und Flüeli/Ranft vorgesehen.

Flexibilisierung verlangt

Ausgehend von einer Motion des Präsidenten der Geschäftsprüfungskommission, Walter Buchs, schlage der Exekutivrat vor, das Büro der kkK-Versammlung aufzulösen, die Ämter des Präsidenten und des Vizepräsidenten aber beizubehalten. Eine Spezialkommission werde das Reglement überarbeiten. Die Versammlung unterstütze zudem eine weitere Motion von Buchs zur Flexibilisierung der Ausgabenbremse. Die aktuelle Obergrenze von 12,5 Prozent der Pfarreieinnahmen könne zu Blockaden führen. Bei Bedarf sollten Beschlüsse und Dekrete die Finanzierung regeln. Der Exekutivrat prüfe nun das Anliegen.

Die Kasse für die Besoldung der Pfarreiseelsorger habe mit einem Aufwand von 12,6 Millionen Franken und einem Ertragsüberschuss von 9000 Franken abgeschlossen. Ende 2016 hätten sich im Kanton Freiburg 60 Priester im Amt befunden. Angestellt seien 98 Laienseelsorger.

fca

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