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Schwarzsee Tourismus organisiert sich neu

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Die Übernahme der Eispaläste, das Projekt einer Kunsteisbahn in Schwarzsee und die Organisation des Alpabzugs: Der Verein Schwarzsee Tourismus hat in den vergangenen Jahren seine Aktivitäten immer mehr ausgeweitet. Deshalb will er sich nun rechtlich breiter abstützen: Im Mai soll eine neue Aktiengesellschaft für touristische Angebote und Anlässe gegründet werden.

Kompetenzen aufteilen

«Wir wollen die Aufgaben von Schwarzsee Tourismus entflechten und die Verantwortung neu verteilen», erklärt Bruno Zbinden, heutiges Vorstandsmitglied und designierter Präsident des Tourismusvereins, auf Anfrage. Er hat in der Arbeitsgruppe für die Neugründung der Aktiengesellschaft mitgewirkt. Der Verein behält die Verantwortung für seine zwei Kernaufgaben: Gästebetreuung und Marketing.

Die weiteren touristischen Angebote wie die Verantwortung für die Eispaläste, die Umsetzung der geplanten Kunst­eisbahn, möglicherweise die Organisation des Alpabzugs in Plaffeien oder weitere touristische Angebote sollen der neuen Trägerschaft übertragen werden. «Die Aktiengesellschaft soll auch mehr Sicherheit schaffen bei Haftungsfragen, organisatorischen Belangen oder finanziellen Aspekten», führt Bruno Zbinden weiter aus.

Die Eispaläste beispielsweise hätten einen Eismeister und Mitarbeiter in der Buvette – sie werden zukünftig Angestellte der Aktiengesellschaft sein. Damit sei der Tourismusverein besser abgesichert, sollte einst ein warmer Winter die ­Er­richtung der Eispaläste nicht ermöglichen.

Tourismus arbeitet im Mandat

Doch werden der Verein und die neue Gesellschaft eng ­zusammenarbeiten. So übernimmt der Tourismusverein die Koordination und die ­Administration der einzelnen Angebote auf Mandatsbasis. Die personellen Ressourcen würden gleichbleiben. Die ­Geschäftsführung der Gesellschaft übernimmt der Verein Schwarzsee Tourismus. In den nächsten Jahren ständen im Verein personelle Wechsel an, sagt Zbinden. «Mit dieser ­neuen Aktiengesellschaft haben wir die Weichen entsprechend gestellt.» Das Unternehmen soll deshalb auch rückwirkend auf den 1. Januar 2019 gegründet werden. «Ziel ist es, noch 2019 das erste ­Geschäftsjahr zu eröffnen», sagt Zbinden.

Intentionen auf Kantonsebene

Ein weiterer Grund, Schwarzsee Tourismus zu professionalisieren, sei die Entwicklung auf kantonaler Ebene, wie Zbinden sagt: Der Freiburger Tourismusverband plant mit dem Projekt «DMO Destination Management», die touristischen Strukturen innerhalb des Kantons zu vereinfachen und Kompetenzen zu vernetzen. Schwarzsee Tourismus sei offen für alle Vorschläge. Doch sei noch unsicher, was auf Schwarzsee Tourismus zukomme, weshalb der Verein seine eigenen Angebote für die Zukunft aufgleisen wollte, sagt Zbinden.

Name noch unbekannt

Wie das neue Tourismus­unternehmen heissen soll, haben die Verantwortlichen noch nicht beschlossen. «Der Name wird bestimmt ‹Schwarzsee› beinhalten. Wir wollen aber die Verwechslungsgefahr mit dem Verein vermeiden», gibt Zbinden an.

Aktienkapital

Gemeinde wäre grösste Aktionärin

Die neue Gesellschaft für touristische Angebote soll ein Aktienkapital von 150 000 Franken haben. Die Gemeinde Plaffeien wird grösster Aktionär: An der Gemeindeversammlung vom 26. April wird der Gemeinderat eine Beteiligung in der Höhe von 50 000 Franken beantragen. Die Gemeinde würde somit ein Drittel der gesamten Aktien besitzen. Der Tourismus sei einer der wichtigsten Wirtschaftszweige der Sense-Oberland-Gemeinde, sagt Ammann Otto Lötscher auf die Frage, warum sich die Gemeinde an der Gesellschaft beteiligt. «Wir wollten deshalb ein entsprechendes Mitspracherecht erhalten.» Vorgesehen ist, dass die Gemeinde mindestens ein Mitglied des Verwaltungsrats stellt. Wie es in der Botschaft zur Gemeindeversammlung heisst, erwartet der Gemeinderat, dass die Aktiengesellschaft selbsttragend ist und allfällige Überschüsse in den Tourismus zurückfliessen.

Die Kaisereggbahnen Schwarzsee AG beteiligt sich mit 10 000 Franken am Tourismus-Unternehmen. Schwarzsee Tourismus sei ein wichtiger Partner der Bergbahnen, sagt Verwaltungsratspräsident Felix Bürdel den FN. «Mit unserer Beteiligung am Aktienkapital wollen wir uns solidarisch zeigen.» Jeweils ein Fünftel der Aktien zeichnen die Raiffeisenbank Sense-Oberland, die Mobiliar Versicherungsgesellschaft und der Verein Schwarzsee Tourismus. Letzterer entscheidet darüber an der Generalversammlung vom 4. Mai.

jp

«Die Gesellschaft soll mehr Sicherheit schaffen bei Haftungsfragen, organisatorischen Belangen oder finanziellen Aspekten.»

Bruno Zbinden

Vorstandsmitglied ­ Schwarzsee Tourismus

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