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Schweden kamen zum Austausch nach Murten

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In den Sommerferien reiste eine Delegation junger Erwachsener aus der Region Murten ins schwedische Åmål, um sich mit jungen Schwedinnen und Schweden zum Thema Nachhaltigkeit auszutauschen. Diese Woche fand der Gegenbesuch statt.

Die jungen Schweden und Schweizer besuchten gemeinsam unter anderem das Weingut Cru de l’Hôpital zwischen Môtier und Guévaux, das sich im Besitz der Burgergemeinde Murten befindet. Dort erwartete sie der Winzer und Önologe Christian Vessaz. Er führt das Weingut seit 2002 und wendet dafür seit rund sechs Jahren die Prinzipien des biodynamischen Weinbaus an. Seine Produkte entsprechen den Richtlinien des internationalen Bio-Labels Demeter.

Christian Vessaz weihte die Jugendlichen in die Geheimnisse des biodynamischen Weinbaus ein. Die Methode geht auf landwirtschaftliche und weltanschauliche Konzepte der anthroposophischen Lehre Rudolf Steiners zurück. Die Demeter-Richtlinien erfordern den Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger – ähnlich wie in der herkömmlichen Bio-Landwirtschaft. Die Reben schützt Christian Vessaz mithilfe von nützlichen Pflanzen.

Wasserkraftwerk und Kompost

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Austauschprojekts besuchten auch das Wasserkraftwerk des Schiffenensees und die Kompostieranlage Seeland AG. Auf ihrem Programm stand weiter ein Ausflug auf die Bettmeralp. Die jungen Schweden und Schweizer sprachen ebenfalls über politische Systeme und interkulturelle Sensibilität.

«Es geht primär darum, sich darüber auszutauschen, was wir konkret im Alltag für die Nachhaltigkeit tun können», erklärte Joëlle Savary, die an der Organisation des Besuchs beteiligt war. «Dabei steht auch das eigene Konsumverhalten im Fokus.»

Eines der drängenden Themen

Diskussionen rief ein Vortrag über die nachhaltige Landwirtschaft hervor. In nördlichen Åmål, der Heimat der Besucherinnen und Besucher, herrschen andere Bedingungen als im Dreiseenland. Regionale Produkte gibt es nicht wie hierzulande bei Grossverteilern zu kaufen.

«Wenn wir Produkte aus lokaler Produktion möchten, suchen wir den direkten Kontakt zu den Landwirten der Region», berichtete Ossian Jakubov aus Åmål. Das Thema Nachhaltigkeit sei «eines der drängenden Themen unserer Zeit». Ein Wandel der Gesellschaft in Richtung Umweltbewusstsein müsse sich aber langsam entwickeln. «Ein radikales Vorgehen bringt nichts», ist er überzeugt. Darum findet er es wichtig, dass seine Generation sich eingehend mit der Problematik befasst.

Zusammen mit der offenen Kinder- und Jugendarbeit Murten erarbeitete eine Gruppe junger Erwachsener diesen Austausch zwischen Schweden und der Schweiz. Die Arbeitsgruppe Same-same hat das Projekt «Suiden» genannt.

fko/jmw

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