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Schweiz, quo vadis?

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«Fragen über Fragen» – Leserbrief in der FN-Ausgabe vom 2. April

Ich danke Herrn Ruedi Raemy herzlich für seinen Leserbrief. Die Anlehnung meiner Person an Christoph Mörgeli betrachte ich als Kompliment, denn genau wie er darf ich noch sagen, was ich denke, auch wenn das nicht jedem passt. Ansonsten bereitet mir seine Reaktion auf meinen Beitrag vom 29. März grosse Sorge.

Herr Raemy kanzelt darin das Stimmvolk als manipulierbare Marionetten ab, wenn wir nicht nach seinen Vorstellungen abstimmen. Das heisst also zum Beispiel, dass am 9. Februar 2014 über 1,4 Millionen Schweizer Stimmbürger dazu manipuliert worden waren, der Masseneinwanderungsinitiative zuzustimmen. Oder dass am 28. November 2010 wiederum um die 1,4 Millionen (wohl die gleichen Marionetten) ein Ja zur Ausschaffung von kriminellen Ausländern in die Urne gelegt haben. Ehrlich, ich bin enttäuscht und zugleich besorgt über ein solches Demokratieverständnis. Weiter suggeriert uns Herr Raemy, dass es uns sehr schlecht gehen muss angesichts der Tatsache, dass drei Prozent der Bevölkerung gleich viel gehört wie den restlichen 97 Prozent. Das Gegenteil ist der Fall! Dank den vielen schwerreichen, zum Teil auch prominenten Ausländern wie Michael Schumacher, Tina Turner oder Shania Twain, die hier leben, investieren, konsumieren und Steuern zahlen, ist die Steuerlast für alle in der Schweiz lebenden Bürgerinnen und Bürger tiefer. Oder ist eine Steuerquote von 50 Prozent und ein Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent wie in Deutschland wirklich erstrebenswert? Es ist nicht alles Gold, was glänzt in der Schweiz, dessen bin ich mir bewusst. Es gibt viele Bedürftige, denen geholfen werden muss und denen von unseren Behörden auch geholfen wird. Aber deshalb alles schlecht zu reden, finde ich völlig daneben, und ich denke, dass mir die 80 000 Zuwanderer pro Jahr hierfür recht geben.

 

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