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Schweiz, rückwärts oder vorwärts?

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Im Beitrag vom 4. August wird uns ein weiteres «Zurückfallen der Schweiz im internationalen Vergleich» prophezeit. Dies wird kritisch u.a. auf mangelnden Wettbewerb in der Wirtschaft, auf politisch schwerfällige Strukturen und behindernde Volksrechte sowie auf schlechte Regierung und zu viel Staat zurückgeführt. Die «gegenwärtige konjunkturelle Schwäche» sei bedingt durch rückläufigen Konsum wegen Zurückhaltung der Konsumenten aufgrund von Zweifeln am «zukünftigen Einkommen (AHV- und PK-Renten)». Nicht gesagt wird, dass die heutige Rezession u.a. verursacht wird durch «jetzige» Einkommens- und Vermögenseinbussen; einerseits Lohnkürzungen, Entlassungen und Arbeitslosigkeit als Folge von Rationalisierung, Privatisierung, Restrukturierung, Fusion, Konkurs, Frankenstärke usw., anderseits Verluste an der zu 85Prozent zu reiner Finanzspekulation verkommenen Börse. Was der Konsument nicht mehr hat, das kann er nicht mehr ausgeben.

Wegen der starken «Abhängigkeit der Schweiz vom Exportsektor» wirke sich die Rezession im Ausland kumulativ zur hausgemachten aus. Hier bleiben die negativen Auswirkungen der Globalisierung eines voll liberalisierten Marktes unerwähnt. So auch die Tatsache, dass der Rückfall der Schweiz wesentlich durch ihren nachhaltigen «Verlust an Image und Glaubwürdigkeit» mitverursacht ist: das damals fragwürdige Verhalten von Banken und Versicherungen, von Wirtschaft und Politik und dessen z.T. tendenziöse Aufarbeitung; Fehlentscheidungen (Ablehnung der EWR) sowie Flops aller Art (Swiss, ABB, Rentenanstalt, Expo usw.).
Wie «Remedur schaffen», wird gefragt. Das Seco sage richtig wie, man tue es aber nicht. Im Beitrag fehlt darüber eine konkrete Aussage, mangelt es an kreativen Ideen und Vorschlägen. Uns einfach die USA als Musterknaben zu empfehlen, mag in Einzelfällen dienen, ist jedoch im Allgemeinen nicht angebracht.

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