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«Schweizer Bands liegen uns am Herzen»

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«Wir sind alle Georges und Georgettes», sagte Xavier Meyer, Direktor des Festivals Les Georges, gestern feierlich vor den Medien. Das Musikfestival auf dem Freiburger Python-Platz findet dieses Jahr zum fünften Mal statt und hat sich laut Meyer in den Köpfen der Freiburgerinnen und Freiburger festgesetzt. «Wir konnten uns hier bestens etablieren», bilanziert er. Was die Ausrichtung des Festivals angeht, bleibe alles beim Alten: «Wir setzen auch dieses Jahr auf ein abwechslungsreiches Programm, das für alle Besucher etwas zu bieten hat», so Meyer.

Legenden von der Insel

Unbestrittener Höhepunkt des Programms ist der Auftritt von Slowdive, der ältesten Band im musikalischen Reigen des Festivals. «Bei dieser Band kann ich nicht objektiv bleiben», schwärmt Programmator Thomas van Daele. «Sie ist schlicht und einfach legendär.» Die Briten gelten als eine der einflussreichsten Rockbands der 1990er-Jahre und begründeten zusammen mit einer Handvoll anderer Musiker ein Genre, für das kreative Musikjournalisten die Bezeichnung «Shoegaze» aus der Taufe hoben. Der Begriff bezieht sich scherzhaft auf den Hang der Musiker, während des Auftritts ständig auf ihre Schuhe – beziehungsweise auf die daneben platzierten Effektgeräte – zu starren.

Wer sich weniger auf das optische Auftreten der Band und dafür mehr auf deren Sound konzentriert, wird mit einer komplexen Mischung aus mehrstimmigen Gitarrenwänden und schwelgerischen Melodien belohnt. Im letzten Jahr meldeten sich Slowdive nach einer über 20-jährigen Schaffenspause mit einem neuen Album zurück und erfanden sich neu. Das Album gilt unter Kritikern als eines der besten des Jahres.

Für einen weiteren Höhepunkt dürfte der Komponist und Multiinstrumentalist Ryan Lott alias Son Lux sorgen. «Der klingt wie eine Musik gewordene Tinguely-Maschine», beschreibt Programmator Grégoire Potin den wagemutigen Stilmix des Amerikaners.

Sehr viel Einheimisches

Trotz grosser Namen aus aller Welt stehen an der diesjährigen Ausgabe von Les Georges die einheimischen Bands im Zentrum. «Die Schweizer Bands liegen uns am Herzen», sagen die Programmatoren Potin und van Daele. Deshalb stammten auch fast die Hälfte der auftretenden Künstler aus hiesigen Gefilden. Zu den helvetischen Eigengewächsen gehören etwa die Genfer Surf-Rocker von Duck Duck Grey Duck – laut Festivaldirektor Xavier Meyer eine der Entdeckungen des vergangenen Jahres – oder die Indierocker von Alice Roosevelt aus Nyon, die das Festival am Montagabend eröffnen werden. Auch keinen weiten Weg ans Festival hat der Zürcher Long Tall Jefferson mit seinen schnörkellosen Folksongs. Und schliesslich finden sich auch eine ganze Reihe von Freiburger Bands im Lineup des Festivals wieder. Dazu gehören unter anderem Horizon Liquide mit ihrem eigenwilligen Mix aus orientalischen Klängen und Krautrock. «Das Festival Les Georges wäre schliesslich kein echtes Freiburger Festival ohne Freiburger Bands», bilanziert Xavier Meyer.

Programm

Abwechslung steht erneut im Zentrum

Die fünfte Ausgabe des Festivals Les Georges findet vom Montag, 9. Juli, bis zum Samstag, 14. Juli, statt. Am Dienstag, Mittwoch und Freitag ist der Eintritt frei. Das Programm im Detail:

Montag: Alice Roosevelt (Rock, Schweiz), Asgeir (Elektro-Folk, Island), Acid Arab (Elektro, Frankreich).

Dienstag: Horizon Liquide (orientalischer Krautrock, Schweiz), Témé Tan (Funk-Pop, Belgien), Ghetto Kumbé (Afrobeat, Kolumbien), Gustav Akademie (Nachwuchs­talente, Schweiz).

Mittwoch: Oskar und Strudel (Spektakel für Familien, Schweiz), The Doorknobs (Garage Rock, Schweiz), Duck Duck Grey Duck (Surf Rock, Schweiz), Les Orioles (Punk, Schweiz).

Donnerstag: Emilie Zoé (Rock, Schweiz), Jungle (Disco-Soul, Grossbritannien), Slowdive (Shoegaze, Gross­britannien), Melissa Kassab (Folk, Schweiz), Long Tall Jefferson (Folk, Schweiz).

Freitag: Fabian Tharin (Chanson, Schweiz), General Elektriks (Elektro-Funk, ­Frankreich), Le Roi Angus (Pop, Schweiz), Doca (Samba-Elektro, Brasilien).

Samstag: Adieu Gary Cooper (Rock, Schweiz), Gaël Faye (Rap, Frankreich), Son Lux (Elektro, USA), Christian Löffler (Deep House, Deutschland), Charlotte Grace (Pop-Folk, Schweiz).

lr

 

Weitere Informationen unter: www.lesgeorges.ch

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