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Mottet trifft gegen die Slowakei – Walser verletzt ausgeschieden

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Das Schweizer Nationalteam gewinnt das Heim-Turnier in Visp. Nach dem 2:1 gegen Lettland bezwingt das Team von Trainer Patrick Fischer auch die Slowakei, und zwar 3:2. Denis Hollenstein trifft zweimal.

Im zweiten Drittel zeigten die Schweizer eine vorzügliche Leistung. Sie nutzten ihren Speed und dominierten die Slowaken praktisch nach Belieben, was das Schussverhältnis von 21:3 unterstreicht. Mehr als der Ausgleich durch Hollenstein zum 1:1 (35.) schaute jedoch nicht heraus. Einmal mehr fehlte den Einheimischen die nötige Kaltblütigkeit, beispielsweise scheiterten Yannick Zehnder und Denis Malgin jeweils in der 25. Minute alleine vor dem slowakischen Keeper Patrik Rybar. Es könnten noch zahlreiche andere Chancen erwähnt werden.

In der 43. Minute gelang das zweite Tor dann doch noch und erneut traf Hollenstein. Der Stürmer der ZSC Lions wurde im Powerplay von hinter dem Gehäuse von Vincent Praplan bedient. Drei Minuten später glichen die Slowaken aus dem Nichts aus. Wie schon beim 0:1 (12.) war es ein Eigentor, diesmal war Simon Le Coultre der Pechvogel.

Mottet trifft erneut

Zwar glich sich das Geschehen in der Folge aus, dennoch jubelten am Ende die Einheimischen, und dies verdient. Killian Mottet, der schon am Donnerstag gegen Lettland reüssiert hatte, erzielte in der 57. Minute den Siegtreffer. Er musste den Puck nach einem Vorstoss von Verteidiger Christian Marti nur noch über die Linie drücken. Derweil war Teamkollege Samuel Walser bereits im ersten Drittel nicht mehr aufs Eis zurückgekehrt.  Damit gelang den Schweizern die Revanche für die 1:6-Niederlage im November am Deutschland Cup in Krefeld. Sie können somit mit einem guten Gefühl nach Peking reisen.

Im ersten Abschnitt hatten die Gastgeber mit den aggressiv spielenden Slowaken noch grosse Mühe bekundet. Beim 0:1 (9.) ging der Puck via dem Lausanner Stürmer Damian Riat ins Tor. Dem Treffer, der wie auch beim 2:2 Milos Kelemen gegeben wurde, ging ein Fehler von Romain Loeffel voraus. Dieser bestritt sein 100. Länderspiel. Auf die gleiche Anzahl kommt neu auch Torhüter Reto Berra, dem in der 13. Minute eine mirakulöse Parade gelang. Nach einem Abpraller eigentlich schon geschlagen, liess er die Scheibe mit einem Hechtsprung im Fanghandschuh verschwinden. Zwei Minuten zuvor hatte Christoph Bertschy einen Penalty vergeben.

Zweigleisige Planung

Für Fischer und Co. gilt es nun, aufgrund der in Krefeld und Visp gewonnenen Eindrücke das Team für die Olympischen Winterspiele in Peking zu nominieren. Mittlerweile muss befürchtet werden, dass diese wie 2018 in Pyeongchang ohne NHL-Spieler stattfinden werden.

In der besten Eishockey-Liga der Welt häufen sich wie überall die Corona-Fälle, weshalb schon einige Partien verschoben werden mussten. Wenn deshalb während der geplanten Olympia-Pause Begegnungen angesetzt werden müssen, kann sich die NHL bis am 10. Januar ohne finanzielle Kosten von den Winterspielen zurückziehen. Auch sonst ist angesichts der herrschenden Unsicherheit im Falle eines positiven Corona-Tests davon auszugehen, dass der eine oder andere Topstar keine Lust verspürt, die Reise nach Peking anzutreten.

Deshalb planen die Verantwortlichen zweigleisig. «Wir fokussieren uns auf das, was wir beeinflussen können. Das ist keine Floskel», so Nationalmannschaftsdirektor Lars Weibel. Sie würden auch ohne NHL-Spieler eine «sehr gute Gruppe auf die Beine stellen.» Zur Gefahr eines positiven Tests sagte Weibel: «Diesbezüglich bin ich relativ entspannt.» Mit den geltenden Bedingungen vor Ort sei die Gefahr verschwindend klein.

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