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Schweizer Bildungspolitik

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Schweizer Bildungspolitik

Neuerdings befassen sich politische Parteien vermehrt mit der Frage nach der opportunen Ausrichtung der Bildung. Die «Akademien der Wissenschaften» plädieren betreffend Bildungsplatz Schweiz dafür, dass in den nächsten 20 Jahren über zwei Drittel eines jeden Jahrganges Zugang zu einer höheren Berufsbildung haben sollten. Prioritär sei die Steigerung der Geburtenrate und Frühförderung von Kindern mit Begabungen und materiellen Voraussetzungen zu höherem Bildungsab-schluss und später effizienter finanzieller Produktivität. So soll dem Mangel an qualifizierten Ausbildnern in den Schulen, an Managern in Unternehmungen, an Betreuungspersonal in den Spitälern usw. begegnet werden. Er muss heute durch Zuzug von ausländischen Fachleuten wettgemacht werden.

Zur mittelfristigen Behebung dieses Mangels drängt sich aber, neben der auf Dauer nötigen Erhöhung der Geburtenrate, die Verlegung der Bildungs-Priorität vom Hochschulstudium in Richtung praxisbezogene Berufsmaturität und -lehre sowie Fachhochschule auf. Nicht zu vernachlässigen sind dabei insbesondere auch die so genannten «bildungsfernen Schichten». Denn gerade auch in einfachen Verhältnissen lebenden Teilen des Volkes gibt es sehr begabte und bildungswillige junge Leute.

Der Verwirklichung der Eingangs erwähnten Vorgabe steht zudem die Tatsache zuwider, dass hierfür in den nächsten 20 Jahren pro Jahrgang stets weniger Schweizer Jugendliche, dafür aber vermehrt solche von ausländischer Herkunft mit möglicherweise vorhandenen Integrationsproblemen vorhanden sein werden. Damit verliert die obige CH-Bildungsstrategie an Durchschlagsvermögen! Es macht daher Sinn, dass sich die Politik damit eingehend befasst.

Autor: Hans E. Brülhart, Freiburg

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