Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Schweizer Duell in der zweiten Runde

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Stanislas Wawrinka hat erst heute Dienstag die Chance, die hundertprozentige Erfolgsquote herzustellen. Die Partie des Romands gegen den Deutschen Philipp Kohlschreiber (ATP 36) wurde wegen der Regenfälle kurz vor 18 Uhr auf heute verschoben.

Souveräner Federer

Roger Federer löste die heikle Start-Aufgabe gegen den fast zwei Meter langen Service-Spezialisten Sam Querrey (ATP 40) praktisch problemlos und konnte sich nach 95 Minuten mit einem 6:4, 6:4, 6:3-Sieg in die Katakomben verabschieden. Einzig im ersten Satz, als er nach einer raschen 2:0-Führung praktisch im Gegenzug das Rebreak kassierte, zeigte er eine leichte Unsicherheit. Mit einem erneuten Servicedurchbruch zum 3:2 sorgte er aber rasch wieder für Ruhe und hatte dann die Partie stets unter Kontrolle. «Zu Beginn der ersten Runde ist man bei einem Grand-Slam-Turnier immer etwas angespannt», so Federer. «Das war im ersten Satz so. Nachher habe ich besser gespielt und bin auch bei seinem Aufschlag zu einigen Chancen gekommen. Insgesamt war es ein guter Match.»

Der Baselbieter steht in der Anfangsphase von Roland Garros etwas weniger im internationalen Fokus als gewohnt. Dazu passte auch, dass er auf den zweitgrössten Platz, den Court Suzanne Lenglen, «verbannt» wurde. Er kann gut damit leben, dass die Schlagzeilen im Moment eher Novak Djokovic und anderen gehören: «Es gibt hier auch viele Geschichten. Der Abschied von Guga (Kuerten) hat auch mich emotional berührt. Morgen dürfte das Forfait von Richard Gasquet im Mittelpunkt stehen. Und über Novak wird natürlich auch viel geschrieben. Zudem denken viele Leute wohl, Rafa und ich kommen eh in die zweite Woche. Ich nehme das als Kompliment.»

Federer ist logischerweise auch in der zweiten Runde klar favorisiert, in der er am Donnerstag auf Albert Montañes (Sp, ATP 60) oder Kristof Vliegen (Be, ATP 85) trifft.

Erstes Schweizer «Generationen-Duell»

Schon am Mittwoch kommt es zum mit Spannung erwarteten ersten Vergleich zwischen Patty Schnyder (WTA 11) und Timea Bacsinszky (WTA 63). Die Baselbieterin entledigte sich der Russin Jekaterina Bytschkowa (WTA 99) mit 6:3, 6:4, die Lausannerin korrigierte gegen Tamira Paszek (WTA 46) einen Fehlstart und siegte 1:6, 6:3, 6:3.

Beide Spielerinnen hatten den Start verpatzt. Schnyder konnte sich aber nach dem anfänglichen 1:3-Rückstand rasch steigern und ihre spielerische und taktische Überlegenheit ummünzen. «Ich musste das Spiel machen. Das ist mir gut gelungen», freute sich die weltbeste Linkshänderin.

Bacsinszkys Anlaufzeit dauerte deutlich länger. Sie geriet gegen die Vorarlbergerin rasch 1:6, 2:3 in Rücklage, ehe sich ihr physisches Plus zunehmend durchsetzte. Paszek war nachher die Verunsicherung deutlich anzumerken.

Freude auf beiden Seiten

Bacsinszky freut sich sehr auf die Premiere gegen Schnyder: «Ich wollte schon immer gegen sie spielen. Wir haben ein normales Verhältnis, auch wenn der Altersunterschied von elf Jahren schon eine Rolle spielt. Schade, dass es schon in der zweiten Runde eines Grand-Slam-Turniers ist.»

Schnyder erwartet eine schwierige Aufgabe: «Timea wird gegen mich ganz bestimmt eine ihrer besten Partien des Jahres spielen. In einer solchen Partie ist sie garantiert sehr motiviert.» Die Schweizer Nummer 1 beschreibt das Verhältnis zu ihrer ungleichen Rivalin so: «Das ist ganz easy. Sie geht ihren eigenen Weg und ist sehr reif für ihr Alter. Wir sagen uns immer ?hallo?, und wenn wir etwas wissen wollen, so wie zuletzt in Berlin, dann machen wir das auch.»

French Open, Paris. Männer. Einzel. 1. Runde: Roger Federer (Sz/1) s. Sam Querrey (USA) 6:4, 6:4, 6:3. Tomas Berdych (Tsch/11) s. Robert Smeets (Au) 6:1, 6:0, 6:0. Tommy Robredo (Sp/12) s. Guillermo Coria (Arg) 5:7, 6:4, 6:1, 6:4. Simone Bolelli (It) s. Marcos Baghdatis (Zyp/17) 6:2, 6:4, 6:2. Fernando

Verdasco (Sp/22) s. Santiago Ventura (Sp) 4:6, 6:3, 6:4, 6:7 (6:8), 6:1. Fernando Gonzalez (Chile/24) s. Pablo Cuevas (Uru) 6:3, 6:3, 6:1. Wayne Odesnik (USA) s. Guillermo Canas (Arg/29) 7:6 (8:6), 7:6 (7:3), 7:6 (10:8). Pablo Andujar (Sp) s. Filippo Volandri (It) 6:7 (6:8), 6:2, 6:3, 6:3. Michael Llodra (Fr) s. Olivier Patience (Fr) 3:6, 7:6 (7:1), 6:3, 7:5.

Frauen. Einzel. 1. Runde: Patty Schnyder (Sz/10) s. Jekaterina Bytschkowa (Russ) 6:3, 6:4. Timea Bacsinszky (Sz) s. Tamira Paszek (Ö) 1:6, 6:3, 6:3. Jelena Jankovic (Ser/3) s. Monica Niculescu (Rum) 7:6 (7:3), 6:2. Venus Williams (USA/8) s. Tzipora Obziler (Isr) 6:3, 4:6, 6:2. Agnes Szavay (Un/12) s. Ayumi Morita (Jap) 6:1, 4:6, 6:4. Petra Cetkovska (Tsch) s. Alona Bondarenko (Ukr/23) 6:3, 6:0. Karin Knapp (It/32) s. Martina Müller (De) 6:0, 6:4. Anastasia Pawljutschenkowa (Russ) s. Maria-Emilia Salerni (Arg) 6:1, 6:1. Emilie Loit (Fr) s. Zi Yan (China) 1:6, 6:4, 8:6. Jelena Pandzic (Kro) s. Sévérine Brémond (Fr) 4:6, 6:3, 6:2. Gisela Dulko (Arg) s. Sara Errani (It) 6:4, 4:6, 7:5.

Mehr zum Thema