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Schweizer Meister aus Freiburger Zucht

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Autor: Josef Jungo

Es waren vor allem zwei Freiburger Züchter, die glücklich von der Landesausstellung für Schwarzbraune Bergschafe in Schwarzsee nach Hause gingen. Von den 30 aufgeführten Widder und Mutterschafen von Jean-Claude Bourqui aus Treyvaux belegten 15 die ersten Kategorienränge. Patrick Jacquaz, Ecuvillens, führte 13 Tiere auf und erreichte sechs erste Ränge. Spitzenklassierungen erreichten auch Deutschfreiburger Züchter.

Die Ausstellung war auch von Delegationen aus Österreich und Deutschland besucht worden.

Spitze ist breiter geworden

«Der züchterische Fortschritt ist unübersehbar», stellte German Schmutz, Kleingurmels, Präsident des Schweizerischen Schafzuchtverbandes, fest. Kein Tier musste wegen Gesundheits- oder Tierschutz-Kriterien ausgeschlossen werden. Die Tiere wurden insbesondere auf die Augenkrankheit Entropium (eine Erbkrankheit) und den Zahnwechsel (Abschaufeln) untersucht.

Neutrale Beurteilung

«In der Zucht werden die in der Rassenbeschreibung festgehaltenen Kriterien verfolgt», erläuterte Rassenvertreter Raymond Cerf, Courtemaîche. Gefragt seien frohwüchsige, harmonische Tiere mit einem guten Fundament und einer ausgeprägten Bemuskelung (Gigot). Als einziger Züchter der Vereinigung Schwarzbraunes Bergschaf (SBS) nahm er mit der Oberjury am regnerischen Nachmittag die Wahl der Siegertiere vor.

Für diese Ausscheidung kamen nur erstklassierte Tiere mit den Maximalnoten in den Ring. Das Trio hatte keine leichte Aufgabe. Im zwölfköpfigen Preisgericht, das am Samstagmorgen die Schafe beurteilte, war kein SBS-Züchter vertreten.

Wichtige Exporte

Der Vereinigung Schwarzbraunes Bergschaf ist 1998 gegründet worden, um die Rasse und den Export zu fördern. Wie Präsident Jean Berset, Lugnorre, ausführte, erfolgten die ersten Exporte vor Jahren nach Tunesien. «Wegen des Wechselkurses ist es momentan schwierig, ins Geschäft zu kommen. Beiträge der öffentlichen Hand gibt es leider keine.» Ein Projekt für die Ukraine werde gegenwärtig bearbeitet.

«Das Wetter war wirklich miserabel», resümierte OK-Präsident Josef Curty. Kalte Bise, Regen und Schnee begleiteten den Anlass an beiden Tagen. Dank der guten Infrastruktur – einem Zelt für die Schafe und übrigen Räumlichkeiten in der Kaserne – konnte der Anlass trotzdem reibungslos durchgeführt werden. «Ohne die freiwillige Mithilfe zahlreicher Frauen und Männer wäre die Durchführung einer derartigen Ausstellung gar nicht denkbar», hielt der OK-Präsident anerkennend fest. Die nasskalte Witterung bekamen die Marktstände auf dem Kasernenareal am stärksten zu spüren.

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