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Schweizer Versicherungen haben kaum in «Ramschpapiere» investiert

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ZÜRICH Keine der Schweizer Versicherungen habe direkt US-Ramschhypotheken vergeben, teilte das Bundesamt für Privatversicherungen (BPV) am Donnerstag mit. Auch die indirekten Engagements im Subprime-Geschäft etwa via Fonds oder Kreditderivate seien klein, sagte BPV-Direktorin Monica Mächler vor den Medien in Zürich. Die Direktversicherer hätten im Schnitt nicht mehr als 1 Prozent des gebundenen Vermögens von insgesamt 300 Mrd. Franken in solche Instrumente investiert.

Dies hätten Umfragen des BPV im vergangenen August und November bei den Gesellschaften ergeben. Das geringe Subprime-Engagement erkläre, warum die Versicherer nicht in dem Ausmass von der US-Hypothekenkrise erfasst worden seien wie die Banken, sagte Mächler. Allerdings seien die Versicherer von den indirekten Auswirkungen der Turbulenzen getroffen worden wie etwa der Aktienbaisse oder den Entwicklungen am Obligationenmarkt.

Einzig die Swiss Re sei in grösserem Ausmass von den Subprime-Turbulenzen erwischt worden. Dabei habe der Rückversicherer Verluste mit Kreditderivaten erlitten. sda

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