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Schweizer Zuchterfolg

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«Euro Haflinger 2007» in Meran

Das Südtiroler Bergdorf Hafling oberhalb Meran hat den Haflinger Pferden den Namen gegeben. 1874 wurde in Schluderns im Vinschgau ein Hengstfohlen – ein Goldfuchs – geboren, der zum Stammvater der heute weltbekannten Pferderasse wurde. «Daheim in Südtirol – Willkommen zu Hause» lautete denn auch das Motto der «Euro Haflinger 2007», der ersten gesamteuropäischen Schau dieser Pferderasse in Meran. Die Schau wurde zusammen mit der Südtiroler Landesschau organisiert.

26 Pferde aus der Schweiz

Über 300 Haflinger Pferde (46 Zuchthengste, 230 Zuchtstuten und 35 Jungstuten) wurden von einem internationalen Richter-Gremium beurteilt. Auf dem Pferderennplatz in Meran waren staatlich anerkannte Rassezuchtorganisationen aus acht Nationen vertreten. Die Schweiz stellte fünf Zuchthengste, 15 Stuten sowie sechs Fohlen.Erstmals wurden an dieser Schau Noten für das Exterieur und Noten für die verschiedenen Verwendungszwecke (Springen, Dressur und Fahren) zu einer Gesamtnote verrechnet.Die Pferde aus der Schweiz hielten dem internationalen Vergleich stand. In der Prüfung 14 (Exterieur und Gänge) belegten Schweizer Zuchthengste die Ränge 2, 6, 7 und 8. Der zweite Platz von Azoro v. Allogéne aus dem Stall von Andreas Siegenthaler, Düdingen, bedeutete den Titel des sogenannten 1. Reservesiegers. In der Endreihung der Zuchthengste «Exterieur der Prüfungen 12, 14, 18 und 22 erreichte er den 6. Schlussrang.Die Schweizer Stuten wurden im Exterieur und in den Gängen ebenfalls gut beurteilt. Einzelne Stuten konnten wegen ihrer Körperfarbe nicht punkten. Bei den Haflingern gilt der Volksmund «Ein gutes Pferd hat keine Farbe» nicht.«Für den Schweizerischen Haflingerzuchtverband (Haflinger pur-sang, selection-selle, suisse, Ha-psss) und seine Mitglieder ist dieses Erfolgserlebnis auch ein Zuchtleistungsausweis allererster Güte», betont Hansruedi Vonlanthen aus Courtepin, Präsident des Verbandes. Dieser Erfolg sei die verdiente Krönung und Belohnung für jahrzehntelange Zuchtbemühungen. Der Hengst Azoro ist seit der fünften Vatergeneration in der Schweiz geboren.Der Verband wurde 1988 gegründet und ist landesweit tätig. Vor zehn Jahren wurde er vom Bundesamt für Landwirtschaft anerkannt. Er führt die Herdebücher gemäss der Zuchtverbandsordnung. Die Pferde werden aufgrund der Rassenreinheit in die Herdebücher A-Bergkristall, B/a Edelweiss und B/c Edelweiss eingetragen. Tiere mit mehr als 1,56 Prozent Fremdblut werden ins Herdebuch C für Rassenkreuzungen und Gebrauchspferde eingetragen. FN/Comm.

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