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«Schwierig, aber nicht unmöglich»

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Die Europacup-Hauptprobe ist den Power Cats am Sonntag gelungen – zumindest resultatmässig. Spielerisch war der 3:0-Heimsieg gegen Luzern zwar keine Offenbarung, für Trainer Nicki Neubauer hatte er dennoch etwas Gutes. «Die Spielerinnen haben gemerkt, dass die Bäume bei uns nicht in den Himmel wachsen. Jede muss ihr Bestes geben, sonst wird das nichts. Diese Erkenntnis ist nicht neu, aber sie musste wieder einmal gemacht werden. So heben die Spielerinnen nicht ab.»

Grund zum Abheben hätten die Senslerinnen durchaus. Der Sieg gegen Luzern war der vierte in Folge und der sechste in den letzten sieben Partien. In der Tabelle hat man sich nach dem harzigen Saisonstart auf Platz vier vorgearbeitet. Und vor allem hatte man vor zwei Wochen im Sechzehntelfinal des Europacups gegen die Béziers Angels eine starke Performance abgeliefert. Gegen das französische Spitzenteam hatte man zwar mit 1:3 deutlich verloren, das Punkteverhältnis fiel mit 91:101 aber knapp aus.

Mit viel Selbstvertrauen nach Südfrankreich

Nicht abgehoben, dafür mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen treten die Power Cats heute in Sudfrankreich (20 Uhr) zum Rückspiel an. Das 1:3 stellt zwar eine grosse Hypothek dar, Düdingen hat bei seinem Auftritt in der St.-Leonhard-Halle aber gezeigt, dass es leistungsmässig nahe an seinem Gegner war. «Die Vorteile liegen ganz klar bei den Französinnen», stellt Nicki Neubauer denn auch fest. «Wenn wir einen guten Tag erwischen und über uns hinauswachsen, ist aber alles möglich. Wir müssen allerdings etwas mutiger auftreten als im Hinspiel und aus der Abwehr heraus konsequenter den Punkt suchen.»

In der Abwehr dürften die Power Cats auch heute wieder stark gefordert sein. In Acht nehmen müssen sie sich vor der erst 17-jährigen Isabelle Haak. Die 1,95 Meter grosse Schwedin erzielte in Freiburg 35 Punkte, mehr als ein Drittel ihres Teams. Und mit Channon Thompson, die als Ersatz für die langzeitverletzte Héléna Cazaute engagiert wurde, hat Béziers ein neues Ass im Ärmel. Die sprunggewaltige Aussenangreiferin aus Trinidad und Tobago spielte zuletzt in Russland und der Türkei, wo sie mit ihrem bemerkenswerten Sprungservice für Aufsehen sorgte.

Moffett will sich rehabilitieren

Einen zusätzlichen Pfeil im Köcher hat allerdings auch Düdingen. Topskorerin Sabel Moffett, die im Hinspiel nicht richtig auf Touren gekommen war, will heute vermehrt treffen. «Das Team hatte meinen etwas bescheidenen Auftritt super aufgefangen», sagte die 28-jährige Amerikanerin am Sonntag nach dem Spiel gegen Luzern. «Das ist das Schöne am Teamsport: Wenn es dir mal nicht so läuft, können andere für dich in die Bresche springen. In Béziers will ich aber auch meinen Teil zum Erfolg beisteuern.» Die Ausgangslage sei «schwierig, aber nicht unmöglich», findet Moffett. «Wir müssen 3:0 oder 3:1 gewinnen, wenn wir eine Runde weiterkommen wollen. Wir werden nichts unversucht lassen, um die Überraschung zu schaffen.»

Gestern Morgen um sieben Uhr sind die Power Cats in Richtung Südfrankreich losgefahren, rund 650 Kilometer mussten sie zurücklegen. Anschliessend machten sie sich einen schönen Nachmittag in der 75 000-Einwohner-Stadt, abends gab es ein lockeres Training. Heute richten Nicki Neubauer und sein Team ihren Fokus ganz auf die abendliche Europacup-Partie.

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