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Schwieriger Balanceakt, Ausgaben und Einnahmen im Lot zu halten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Das Pflegeheim St. Martin hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Doch letzten Herbst konnten die fünf Trägergemeinden Alterswil, Heitenried, St. Antoni, St. Ursen und Tafers den Abschluss des grossen Anbau- und Sanierungsprojekts feiern. Die definitive Schlussrechnung liegt noch nicht vor, doch hat Verbandspräsident Thomas Rauber an der Versammlung vom Dienstag angekündigt, dass der Kostenrahmen von 6,3 Millionen Franken eingehalten wird.

Fonds aufgelöst

Damit dies möglich ist, sind einige Investitionen im Zusammenhang mit dem Bau über die laufende Rechnung verbucht worden. Die Betriebsrechnung 2016 schliesst aber trotzdem mit schwarzen Zahlen, mit einem Überschuss von 1539 Franken, dies bei Aufwänden und Erträgen von rund 4,854 Millionen Franken. Thomas Rauber führt das positive Resultat auf die gute Auslastung von knapp 98 Prozent, einer guten Kostenkontrolle und vor allem auch darauf zurück, dass rund 24 000 Franken aus dem in früheren Jahren geschaffenen Umbaufonds entnommen wurden. «Es ist eine Rechnung, mit der wir durchaus zufrieden sein können», sagte er an der Versammlung in Tafers. Er wand allen Beteiligten ein Kränzchen für ihre nicht immer einfache Arbeit während der 18-monatigen Bauphase. «Es war ein Riesenprojekt. Hätte man den Betrieb während der Bauzeit ausgelagert, hätte dies für die Gemeinden Zusatzkosten von mehr als einer halben Million Franken verursacht.»

Schwierige Personalsuche

Bei den Detailerklärungen zur Jahresrechnung wies Heimleiterin Cornelia Rappo unter anderem darauf hin, dass die Personalnebenkosten höher ausfielen als budgetiert. «Die Suche nach gutem tertiärem Personal wird immer schwieriger», sagte sie. Um überhaupt qualifizierte Leute mit Fachausbildung zu finden, musste das Heim mit einem Personalberater zusammenarbeiten.

Auf die Schwierigkeit, die Betriebskosten einer solchen Institution einigermassen im Griff zu behalten, ging Thomas Rauber in seinem Jahresbericht ein. Es werde stets schwieriger, ausgeglichene Rechnungen zu haben. Es gebe immer mehr pflegebedürftige Menschen, der Bedarf sei also da. Auf der anderen Seite werde es schwieriger, Personal zu finden. «Die Ausgaben steigen also, aber die Einnahmen bleiben gleich, weil der Kanton die Pflegetaxen eingefroren hat», sagte er. Der Vorstand habe sich Gedanken über die Zukunft gemacht. «Wir werden über den Verband der Pflegeheime und auf politischer Ebene versuchen, für mehr Balance zu sorgen.»

Zwei Pflegestrukturen

Nach dem Umbau verfügt das Heim St. Martin über 49 Pflegebetten. Zum Projekt gehörte es, den Altbau zu sanieren und den Anbau um zwei Etagen aufzustocken. Heute funktioniert das Pflegeheim mit zwei Pflegestrukturen, eine für jedes Gebäude. Das verkürze die Wege und den zeitlichen Aufwand, wie Cornelia Rappo ausführte. Zudem hat das Heim die bisherigen geteilten Dienste für das Pflegepersonal aufgehoben.

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