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Schwieriger Landkauf im Schönberg

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Schwieriger Landkauf im Schönberg

Reich befrachtete erste Herbstsitzung des Generalrats Freiburg

Die erste Generalratssitzung von Ammann Jean Bourgknecht dauerte gestern bis weit in die Nacht. Ein Landkauf der Stadt für öffentlichen Raum im Schönberg wurde erst nach langer Diskussion angenommen.

Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Der Landabtausch zwischen Gemeinde und Burgergemeinde war unbestritten. Zwei Strassen im Torry werden kommunal, um den Unterhalt zu erleichtern, und die Parzelle mit dem Minigolf im Juraquartier gehen an die Stadt. Dagegen überlässt die Stadt der Burgergemeinde zwei Parzellen auf dem Gemeindegebiet Düdingen (bei Hinterbruch und Lampratholz) und erhält dafür eine Ausgleichszahlung von 200 000 Franken.

Komplizierter Landkauf
und lange Diskussionen

Mit 150 000 Franken dieses Geldes will die Stadt einen bestehenden Vorvertrag mit einem Landbesitzer im oberen Schönberg einlösen. Der Landwirt hatte 1996 dank diesem Vertrag mit höherem Bauindex bauen können, die Stadt will ihrerseits das Land brauchen, um im bevölkerungsreichsten und infrastrukturmässig stark unterdotierten Quartier öffentlichen Raum zu schaffen. Noch sei nicht klar, ob es einen Park gebe, soziale Einrichtungen, Schul- oder Sportbauten, sagte Baudirektor Claude Masset auf Bemerkungen aus dem Rat zur Nutzung dieses Landes.

Diese Kaufabsicht gegenüber dem Landwirt wurde dann aber fast eine Stunde lang diskutiert. Offenbar war nämlich im Vertrag eine Klausel, die auch einen Landabtausch möglich gemacht hätte. Christoph Allenspach, Präsident der Baukommission, schlug deshalb vor, den Antrag so abzuändern, dass neben dem Kauf auch ein Abtausch möglich wäre. «Man muss mit ihm eine Lösung suchen für einen Landabtausch», sagte auch Dieter Zingg (FDP), «egal wo es ist und wie viel es kostet.» Nur so könne man die Existenz dieses Bauern sichern. Der Landwirt sei über die Kaufabsicht nicht informiert worden, beklagte sich auch Philippe Wandeler (CSPO).

Bauernfamilie gefährdet?

«Die Familie habe sich mit Landverkäufen bereichert, sagte hingegen André Schoenenweid (CVP). «Niemand hat sie damals dazu gezwungen.» Man solle jetzt nicht auf das kurzfristige Begehren eintreten. Fast einstimmig wurde ein Abänderungsantrag von Marie-Christine Dorand (FDP) angenommen, dass die Parzellen auf Gemeindegebiet Düdingens nur an die Burgergemeinde verkauft werden dürften. Damit fehle der Stadt die Möglichkeit für einen Landabtausch, bemerkte Michel Ducrey (CVP). Tatsächlich wurde der Vorschlag des Gemeinderats mit 39 zu 25 Stimmen angenommen.

Gleich fünf Personen sind über den Sommer neu zum 80-köpfigen Generalrat gestossen: David Python (SP) anstelle von Manuella Grosset, Gaby Rotzetter und Christian Felder (beide CVP) anstelle von Charles de Reyff und Fanny Michel, Louis-Armando Dupraz (FDP) anstelle von Pierre Wicht sowie Denise Denervaud-Spang (CSP-Öffnung) anstelle von Jean-Pierre Overney.
Der Unternehmer Christian Morard (CVP) nimmt anstelle des neuen Gemeinderats Charles de Reyff Einsitz in der Finanzkommission. Jean-Pierre Largo (FDP) ersetzt Pierre Wicht in der Informatikkommission und Denise Denervaud-Spang (CSPO) sitzt neu in der Jugendkommission, wo Jean-Pierre Overney ersetzt werden musste.
Der neu zusammengesetzte Generalrat hat dabei neun Erwachsene und acht Kinder aus sieben Ländern eingebürgert. Jean-Frédéric Python (CVP) hatte nachgefragt, warum in zwei Familien nur Vater und Kinder eingebürgert wurden, wenn die Mütter es oft am schwierigsten hätten, sich zu integrieren. Und 3500 Franken seien zu viel Geld für eine türkische Familie, doppelte Christa Mutter (Stadtbewegung) nach. Sie schlug vor, die Kostenbeteiligungen aller Antragssteller um 50 Prozent zu kürzen. Sie verlor aber mit 5 zu 56 Stimmen.

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