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Sechs Tage Folklore in Freiburg

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Während gestern die Bauarbeiter auf dem St.-Leonhard-Gelände in Freiburg ihrer gewohnten Arbeit nachgingen, spielten sich auf dem Platz zwischen dem Eisstadion, der Basketballhalle und dem Festsaal eher ungewohnte Szenen ab: In roten und grünen Staff-T-Shirts eilten Helfer geschäftig hin und her, andere befestigten die letzten Stangen der Bühne, und einige bereits in Freiburg eingetroffene Folkloregruppen übertönten den Baulärm mit exotischen Klängen.

Bessere Infrastrukturen

Heute um 17 Uhr beginnt die 39. Ausgabe des Internationalen Folkloretreffens mit der Parade der Weltkulturen; gestern informierten die Verantwortlichen an einer Medienkonferenz über die wichtigsten Änderungen gegenüber den Vorjahren. Dass die Eröffnungs- und Schlussvorstellung wegender Renovation der Heilig-Kreuz-Halle in die Basketballhalle im St.-Leonhard-Areal verlegt werden (die FN berichteten), stelle kein Problem dar, sagte Präsident Stéphane Maret. «Die Infrastrukturen sind hier sogar noch besser geeignet für einen solchen Anlass.»

Auch das Dorf der Nationen werde auf dem Festplatz beim St. Leonhard nicht weniger Besucher anlocken als auf dem Georges-Python-Platz, sind die Organisatoren überzeugt. «Die Leute haben mehr Platz und, wenn es regnet, ein Dach über dem Kopf. Vielleicht wird es weniger Leute auf den Terrassen im Stadtzentrum haben–aber nicht hier», sagte Benoît Gisler, Verantwortlicher für die Logistik, den FN. Auch der Zugang zum Festgelände ist gewährleistet: Besucher mit einem Ticket können die öffentlichen Verkehrsmittel in derFrimobil-Zone 10 am Tag der Veranstaltung gratis nutzen. Auch verlängern die TPF am Samstag den Fahrplan der Linie 1 um eine Stunde. Zudem stehen rund um das Gelände Parkings mit mehr als 1400 Plätzen zur Verfügung.

Differenzierte Galaabende

«Dieses Jahr wollen wireinen noch stärkeren Akzent auf die Folklore setzen», sagte Stéphane Maret. Konkret bedeutet dies, dass neben den neun ausländischen Gruppen im Dorf der Nationen auch Schweizer und ausländische, in der Schweiz lebende Formationen auftreten werden.

«In den letzten Jahren hat die Vielfalt dominiert, dieses Jahr sind die Vorstellungen etwas differenzierter, insbesondere die zwei Galaabende», sagte der künstlerische Leiter Stéphane Renz. Während die Vorstellung am Mittwoch mit den Gruppen aus Mexiko, Portugal, Benin, Bulgarien und Kolumbien heisse Rhythmen und exotische Klänge verspricht, steht der Freitagabend mit den Gruppen aus Nepal, Moldawien, Polen, Bulgarien und Jakutien unter dem Motto «Von den Karpaten in den Sibirischen Norden».

Benin vertritt Togo

 Die Betreuung der rund 300 Künstlerinnen und Künstler sei zwar eine schöne Aufgabe, aber auch eine grosse Herausforderung–sowohl während des Festivals als auch im Vorfeld, sagte Renz. «Mit einigen Gruppen hatten wir Probleme mit den Visa, bei der Gruppe aus Togo konnten wir diese leider nicht lösen.» Als Ersatz für diese Formation wird nun eine Gruppe aus Benin, dem Nachbarstaat Togos, auftreten.

Programm

Heute am Folkloretreffen

17 UhrUmzug mit acht Gruppen von der Perollesstrasse biszur Universität Miséricorde.

20 UhrEröffnungsvorstellung «Die Entdeckung» mit acht Gruppen (Basketballhalle St. Leonhard).

18–23.30 UhrVorstellungen im Dorf der Nationen mit der Gipsy Band «Repertori» und drei Gruppen (Festplatz St. Leonhard).rb

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