Murten 20.12.2019

Das Längmatt-Schulhaus ist auf gutem Kurs

Hinter der Glasfront sind Arbeitsplätze für Lehrpersonen und das Schulsekretariat vorgesehen.
Die zweite Phase der Um- und Ausbauarbeiten des Murtner Längmatt-Schulhauses schreitet gut voran. Es fehlen noch der Innenausbau und die Möblierung. Ab nächstem Schuljahr sollen hier die Lehrerinnen und Lehrer unterrichten.

«Wir sind gut im Zeitplan», sagte der Murtner Gemeinderat Alexander Schroeter. Zusammen mit Michel Pellet, Liegenschaftsverwalter der Stadt Murten, führte er diese Woche Lehrpersonen durch das umgebaute und erweiterte altstadtseitige Gebäude des Primarschulkomplexes Längmatt. Rund 8,5 Millionen Franken wird diese Umbauphase voraussichtlich kosten.

Die Neugier der Lehrpersonen war gross, schliesslich soll hier bereits im nächsten Schuljahr Unterricht stattfinden. «Der Umzug ist für die Sommerferien geplant», fügte Michel Pellet an. Nach dem Umzug ist auch der Rückbau der rund 30-jährigen Schulpavillons geplant.

Auffallende Glaskonstruktion

Das neue Gebäude befindet sich noch im Rohbau-Zustand. In den kommenden Monaten folgen der Innenausbau und die Möblierung. Im neuen Obergeschoss befindet sich leicht zurückversetzt eine grosse Halle. Darin sticht sogleich eine Glaskonstruktion mit abgerundeten Formen ins Auge. Sie bildet das Kernstück des offenen, langen Raumes und wird künftig Büros für die Lehrpersonen, Besprechungszimmer und das Schulsekretariat beherbergen. Zylinderförmige Lichtschächte lassen zusätzlich Tageslicht herein.

An der Längswand hinter der Glaskonstruktion befinden sich Büros für die Schuldienste wie psychologischer Dienst und Logopädie. Ein Durchgang führt direkt ins benachbarte Schulgebäude, das sich seeseitig entlang der Längmattstrasse befindet. Dessen Umbau wurde im Frühling 2018 abgeschlossen.

fko