Muntelier 01.12.2018

Der Pavillon von Muntelier erhält für 50 000 Franken ein neues Kleid

Nach 23 Jahren soll der ­intensiv genutzte Pavillon von Muntelier grundlegend saniert werden. Weiter ­beschloss die Gemeindeversammlung, den Kinderspielplatz beim Badeplatz zu modernisieren.

Seit 1995 steht der Pavillon auf dem Muntelierer Gemeindegebiet und hat bis heute zahlreiche Anlässe von Dorfvereinen und auch von Privatpersonen beherbergt. Am Donnerstagabend erinnerte Ammann Pascal Pörner, der in diesem Gebäude seine Hochzeit gefeiert hatte, an einige Beispiele aus den letzten 23  Jahren. In der Folge stimmten die bei der Gemeindeversammlung anwesenden 33  Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einstimmig dem Kreditbegehren von 50 000 Franken zu, das den Gemeindepavillon für die Zukunft rüsten soll: Unter anderem wird mit dem gesprochenen Geld die Fassade saniert und neu gestrichen, an der Dachkonstruktion gearbeitet und die Wandverkleidung an der Westseite des Pavillons ersetzt.

«Wollen Kinder schützen»

Geschraubt und gehämmert wird bald auch auf dem Kinderspielplatz beim Muntelierer Badeplatz: Das Kreditbegehren für den Ersatz von Rutsche und Schaukel in der Höhe von 10 000 Franken nahmen die Bürgerinnen und Bürger einstimmig an. Die für Gesundheit und Soziales zuständige Gemeinderätin Christine Haenni hatte zuvor über die Mängel informiert, die eine Analyse der Beratungsstelle für Unfallverhütung zutage gefördert habe. So seien etwa mehrere tragende Pfosten von Fäulnis befallen. «Wir wollen unsere Kinder schützen», sagte Haenni und erklärte, dass die neuen Geräte mit resistenten feuerverzinkten Füssen versehen würden.

Der Voranschlag der Laufenden Rechnung 2019 weist bei einem Gesamtaufwand von 4,8 Millionen Franken einen Verlust von 24 700 Franken aus. Nächstes Jahr möchte Muntelier rund 442 400 Franken investieren. Davon gehen 305 605 Franken als Beitrag an das neue Feuerwehrzentrum. Die Bürger genehmigten dies einstimmig.

Schliesslich wählten die Anwesenden einstimmig die ­Axalta AG aus Düdingen zur neuen Revisionsstelle. Dies, nachdem das Mandat der ROD aus Schönbühl-Urtenen aufgrund der zulässigen Maximaldauer ausgelaufen war.