Avenches 12.08.2019

Rocken in der Römerarena

Rudolf Schenker (l.) und Matthias Jabs von der Hardrockband Scorpions spielen sich die Seele aus dem Leib.
Das Festival Rock Oz’Arènes in Avenches verspricht ab Mittwoch ein vielseitiges Programm: von Hard-Rock über Pop und Techno bis zu Electro. Der Star des Festivals: die Scorpions.

Diesen Mittwoch ist es so weit: Das Festival Rock Oz’Arènes findet wieder statt. Doch nicht nur zu Rock, sondern auch zu House, Pop und vielem mehr kann man tanzen.

Der erste Abend in der Römerarena beginnt auf der Hauptbühne mit zwei Bands aus Deutschland: The New Roses und den Scorpions. Letztere werden mit ihren Hits von «Wind of Change» zu «Still Loving You» bis zu «Rock You Like a Hurricane» das Amphitheater von Avenches zum Kochen bringen. Bereits 2011 waren die Scorpions am Rock Oz’Arènes zu Gast.

Am Donnerstag treten Boulevard des Airs, Bénabar und Christoph Maé auf. Bénabar, der eine vierjährige Pause eingelegt hat, gab im März 2018 sein Comeback und wird den Veranstaltern des Festivals zufolge Emotionen beim Publikum wecken. Seine Songs seien fröhlich und wunderschön. Damit bietet Bénabar dem Rock am Festival die Stirn.

Christophe Maé, einer der wichtigsten Künstler Frankreichs, wird in Avenches alle seine bekannten Hits von «On s’attache» bis zu «La Parisienne» performen.

Der Freitag ist ganz der Electromusik gewidmet: Am Electroz’Arènes treten Don Diablo, Kungs, Jerry Joxx, Headhunterz, Coone, Brooks, Maurice West und Henri PFR auf. Der holländische DJ und Produzent Don Diablo ist sehr schnell zu einem der grössten Namen in der Szene der elektronischen Tanzmusik, kurz EDM, geworden. Dank seinen Sets, in denen er gekonnt Elektro und Future-House mixt, tritt Don Diablo in Clubs und auf Festivals auf der ganzen Welt auf.

Techno und esoterische Musik

Technoz’Arènes ist der Titel des Programms vom Samstag. Es treten Sven Väth, Several Definitions, Andrea Oliva, Lee Van Dowski, Giorgia Angiuli, Dubfire, Enrico Sangiuliano und Boys Neize auf. Sven Väth gilt als Visionär, der die Entwicklung der elektronischen Musik stark beeinflusst hat. Begonnen hat seine Karriere 1981 in Frankfurt, und er wurde rasch zur Galionsfigur einer Techno-Revolution in Deutschland.

Das Festival wird am Sonntag mit den Konzerten von Saint City Orchestra, Alan Stivell und Wardruna ausklingen. Das Besondere an Wardruna: Die norwegische Band macht traditionelle, kulturelle und esoterische Musik. Wardruna wurde auch durch die TV-Serie «Vikings» bekannt, für die sie Musik lieferten.

Programm: www.rockozarenes.com