Kerzers 16.05.2018

Vandalenakte machen Kerzers zu schaffen

Bei der OS Kerzers haben Vandalen ihr Unwesen getrieben. Der Schaden beläuft sich auf rund 5000 Franken.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vergangener Woche zerstörten eine oder mehrere Personen die Aussenleuchten, den Garten, die Storen und den Briefkasten beim Schulpavillon und bei der

Orientierungsschule Kerzers. Leidtragende sind laut Gemeindeschreiber Erich Hirt die Kleinsten: «Wie enttäuscht werden sie sein, wenn sie ihren schönen, selber angelegten Garten zerstört und ihr stolzes Gemüsehochbeet verwüstet vorfinden.» Bitter ist es aber auch für die Jugendlichen der Förderklassen. Sie hatten den Holzzaun in einer Projektwoche selbst zusammengebaut und waren sichtlich stolz auf ihr Werk. Eine Lehrerin sagt dazu, dass sie es gerade für diese Schüler mit besonderen Bedürfnissen als schlimm erachte: «Sie haben das so fantastisch und selbständig gemacht.» Eine Mutter und eine Grossmutter sagen, dass die Taten schlicht traurig und respektlos seien. Da könne man nicht mehr von einem Laus­bubenstreich sprechen, sagt Barbara Rhyner aus Kerzers.

Der Sachschaden bei den Aussenleuchten, dem Garten, den Storen und dem Briefkasten beläuft sich laut Gemeindeschreiber Erich Hirt auf rund 5000 Franken. Kein Wunder würden Stimmen laut, die dafür sind, Überwachungskameras aufzustellen. Es sei kaum vorstellbar, dass der Lärm, den die Vandalen machten, nicht zu hören gewesen ist.

Im gleichen Zeitraum wurden im Dorf bei den durch die Gemeinde unterhaltenen Blumentrögen Blumen ausgerissen und auf die Strasse oder in die Brunnen geworfen. Die Gemeinde hat Anzeige erstattet, erste Untersuchungen seien am Laufen.

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