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Seebezirk steht hinter dem Spitalumbau

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Autor: Helene Soltermann

In den nächsten vier Jahren müssen die Gemeinden des Seebezirks insgesamt 25 Millionen Franken zahlen, damit dass Spital Merlach umgebaut und vergrössert werden kann. Neben den bereits bestehenden Abteilungen Akutmedizin, Rehabilitation und Geriatrie sowie der Permanence öffnen im Spital Merlach zudem die beiden Abteilungen Neurorehabilitation und Palliativmedizin ihre Türen. Diese Pläne haben die Seebezirkler nun abgesegnet: Der entsprechende Kredit ist an der gestrigen Abstimmung mit 88 Prozent Ja-Stimmen angenommen worden. Gut ein Drittel der Bevölkerung ging an die Urne.

Für die Verantwortlichen des Spitalumbaus ist das Resultat «voll zufriedenstellend», wie Oberamtmann Daniel Lehmann am Sonntagnachmittag vor den Medien sagte. Markus Ith, Vorstandspräsident des Gesundheitsnetzes See, sprach sogar von einem «Wunschresultat». Und für Hubert Schaller, Direktor des Freiburger Spitalnetzes HFR, ist das Projekt im Seebezirk für den ganzen Kanton interessant. «Alle Freiburger können vom neuen Angebot in Merlach profitieren», sagte er.

Stimmfreudige Merlacher

Laut Guy Petter zeigen die Resultate, dass sich auch die Romands mit dem Seebezirk identifizieren. Der Wistenlacher sitzt in der Planungskommission für den Spitalumbau und lobte vor allem die Gemeinden Bas- und Haut-Vully. Tatsächlich: In Bas-Vully waren 95 Prozent für den Umbaukredit, in Haut-Vully sprachen sich 91 Prozent dafür aus.

Am südlichen Zipfel des Bezirks sind die Resultate ernüchternder. Mit 62 Prozent Ja-Anteil stehen die Einwohner von Bärfischen am wenigsten hinter dem Umbaukredit, gefolgt von Misery-Courtion und Courtepin. «Weniger Betroffenheit und weniger direktes Interesse»: So deutete Lehmann die Resultate. Und Ith machte darauf aufmerksam, dass es viel wichtiger sei, in der Standortgemeinde eine hohe Stimmbeteiligung zu haben. Dieses Ziel ist erreicht worden: In Merlach lag die Stimmbeteiligung am höchsten. Fast zwei Drittel der Einwohner gingen abstimmen, 91 Prozent haben den Kredit angenommen.

Nach dem Bezirk muss sich nun der Kanton zum geplanten Spitalumbau äussern. Laut Markus Ith sollte die Vorlage in der Mai-, spätestens jedoch in der Junisession vor den Grossen Rat kommen. Während die Gemeinden des Seebezirks insgesamt 25 Millionen Franken an den Umbau zahlen, soll der Kanton die restlichen 30,5 Millionen beisteuern.

Murten zahlt am meisten

Segnet der Grosse Rat den Umbaukredit im Frühling ab, werden die Gemeinden des Seebezirks tief in ihr Portemonnaie greifen müssen. Für die Aufteilung der 25 Millionen Franken auf die 26 Gemeinden sind drei Faktoren ausschlaggebend: die Einwohnerzahl einer Gemeinde, ihr Steuerpotenzial und ihre Distanz zum Spital. Mit 5,4 Millionen Franken am meisten bezahlen muss die Gemeinde Murten. Beim kleinen Lurtigen hingegen schlägt der Spitalumbau mit total 120 000 Franken auf die Rechnung.

Ein Drittel der Seebezirkler haben gestern an der Urne ihre Meinung zum neuen Spital Merlach kundgetan.Bild Corinne Aeberhard

JaNein

Bärfischen 46 28

Bas-Vully 512 26

Büchslen 52 8

Courgev./Gurwolf 290 36

Courlevon 95 6

Courtepin 345 117

Cressier 203 14

Fräschels 104 26

Galmiz 155 19

Gempenach 52 4

Greng 44 9

Gurmels 776 96

Haut-Vully 373 37

Jeuss 120 14

Kerzers 806 123

Kleinbösingen 134 14

Lurtigen 65 11

Meyriez/Merlach 257 24

Misery-Courtion 148 60

Muntelier 317 44

Murten 1863 175

Ried 253 26

Salvenach 166 19

Ulmiz 87 11

Villarepos 94 23

Wallenried 83 15

Total 7440 985

Total in % 88% 12%

Kommentar

Seebezirk liefert Steilpass an den Freiburger Grossen Rat

Autor: Helene Soltermann

Die Bevölkerung des Seebezirks sagt Ja zum Umbau des Spitals Merlach – dessen waren sich die Promotoren des Projekts bereits im Vorfeld sicher. Mit ihrer Prognose lagen die Umbauplaner goldrichtig. Alle 26 Gemeinden sind bereit, ihren Teil der insgesamt 25 Millionen Franken aufzubringen. Das klare Resultat war absehbar, haben die Seebezirkler 2004 und 2008 doch auf der Strasse für den Erhalt ihres Spitals demonstriert.

Dass sich gestern 35 Prozent der Bevölkerung grossmehrheitlich positiv zum Spitalumbau bekannt haben, ist ein klares Signal an die kantonalen Entscheidungsträger. Dies umso mehr, als das Argument der Wahlmüdigkeit nach einem Superwahljahr wie 2011 eine tiefe Wahlbeteiligung erklärt hätte. Für den Grossen Rat sollte es nun nur noch eine Formsache sein, den Kantonsanteil von 30,5 Millionen Franken durchzuwinken. Denn nachdem alle übrigen öffentlichen Spitäler ihre neue Zweckbestimmung zum Teil längst erfüllen, ist der Umbau des Spitals in Merlach nur der vorläufig letzte konsequente Schritt in der Umsetzung der kantonalen Spitalplanung.

Kommentar

Titel zwei oder drei Zeilen

Autor: Christoph Nussbaumer

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