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Seebezirk:Gemüse braucht viel Wasser

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Im Einzugsgebiet der Bibera ist die Situation beim Trinkwasser noch nicht problematisch, wie Ueli Minder vom Trinkwasserverbund sagt. Bei den Quellen, die das Trinkwasser tief unten fassen, würden sich die Auswirkungen erst in vier bis fünf Monaten zeigen. «Die Leute sollten aber bereits jetzt Wasser sparen», sagt Minder. Auf das Waschen des Auto und die Bewässerung des Rasens sollte also derzeit lieber verzichtet werden.

Im Gegensatz zum Trinkwasser ist laut Minder die Situation bei den landwirtschaftlichen Kulturen «sehr prekär, wenn nicht schon katastrophal». Laut Minder, der Präsident des Wasserbauunternehmens Bibera ist, pflanzen die Bauern derzeit ihr Gemüse an. «Weil die Pflanzen in diesem Stadium besonders viel Wasser benötigen, muss man praktisch überall bewässern.» Wasser sei derzeit aber noch genügend vorhanden, so Minder.

Auch im Grossen Moos laufen die Bewässerungsanlagen auf Hochtouren. Dass die Kulturen bereits im April bewässert werden müssen, ist laut der Gemüseproduzentenvereinigung Bern und Freiburg ungewöhnlich.

Robuste Zuckerrüben

Für die Zuckerrübenbauern ist die Situation noch nicht beängstigend, wie Pierre-André Burnier, Präsident der Freiburger Zuckerrübenpflanzer, sagt. Die jungen Rüben würden die Trockenheit derzeit noch gut vertragen und müssten nicht bewässert werden. Auch der Zuckergehalt werde in diesem frühen Stadium noch nicht negativ beeinflusst. «Wenn es im nächsten Monat nicht regnet, wird die Situation jedoch prekär», sagt Burnier. hs

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