Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Seebezirkler bezahlen am meisten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: URS HAENNI

Der durchschnittliche Steuerzahler aus dem Seebezirk hat dem Kanton Freiburg im vorletzten Jahr 2836 Franken Steuern bezahlt. Wie in den vergangenen Jahren liegt der Seebezirk in dieser Klassierung vor dem Saanebezirk, wobei der Unterschied zwischen Stadt Freiburg und Saane-Land äusserst gering ist. Mit 2400 Franken pro Jahr liegt der Sensler Steuerzahler unmittelbar vor demjenigen aus dem Broyebezirk am unteren Ende dieser Tabelle.

Diese Aufteilung nach Bezirken bestätigt sich zum Teil auch beim Blick auf die einzelnen Gemeinden. Von den Bezirkshauptorten zahlen die Murtner als einzige mehr als 3000 Franken Kantonssteuern pro Jahr. Unter den zehn Freiburger Gemeinden mit den höchsten Steuerleistungen liegen mit Greng, Muntelier, Oberwistenlach und Merlach vier am Murtensee. In Greng entrichtete ein Steuerzahler dem Kanton 2009 im Schnitt 13 155 Franken; damit hat Greng die Spitzenposition von Ferpicloz wieder zurückerobert. Mit rund 1500 Franken zahlen die Steuerpflichtigen der Berggemeinden Zumholz und Jaun im kantonalen Vergleich am wenigsten.

Der Aufschwung in Bulle

Anders sehen die Rangierungen aus, wenn man die juristischen Personen, das heisst die Firmen, Genossenschaften und Stiftungen mitberechnet. In dieser Statistik liegen dank ihren Unternehmen die Stadt Freiburg und Saane-Land vor dem Seebezirk. Einen spektakulären Sprung nach vorne hat Bulle gemacht. Natürliche und juristische Personen zusammengerechnet, fliessen unter allen Bezirkshauptorten aus Bulle am meisten Kantonssteuern. Noch in den Jahren zuvor war Bulle hinter Freiburg, Châtel-St-Denis und Murten zurückgelegen. Der wirtschaftliche Aufschwung Bulles schlägt sich hier deutlich nieder.

Total hat der Kanton Freiburg 2009 einen Zuwachs von 3,7 Millionen bei der Einkommenssteuer, 2,8 Millionen bei der Vermögenssteuer, 16,4 Millionen bei der Gewinnsteuer und 1,5 Millionen Franken bei der Kapitalsteuer verzeichnet. Dies obwohl bei der Fakturierung für natürliche und juristische Personen der Steuerfuss herabgesetzt wurde.

Die natürlichen Personen bezahlten total 711 Millionen Franken Steuern aus einem Einkommen von 6,5 Milliarden Franken (60 Prozent durch Lohn) und einem Vermögen von 33 Milliarden Franken (42 Prozent Immobilien, 53 Prozent Wertschriften und Kapitalien).

80 Prozent der Steuereinnahmen juristischer Personen stammen von insgesamt 7211 Aktiengesellschaften. Davon sind viele kleine Familien-Unternehmen. 72 Prozent der Gewinnsteuern bezahlten jene 164 Gesellschaften mit einem Steuerbetrag von über 100 000 Franken.

Zahlen und Fakten

Erstmals mehr als 3000 Millionäre

Die Steuerstatistik des Kantons Freiburg weist für 2009 erstmals mehr als 3000 Millionäre aus. 3006 Steuerzahler haben ein steuerbares Vermögen von mehr als einer Million Franken deklariert. Dies entspricht 2,1 Prozent aller Freiburger Steuerpflichtigen. Zu Beginn der 90er-Jahre lag dieser Wert noch um ein Prozent. Die Zahl der Freiburger Millionäre könnte sich schon bald der 4000er-Grenze nähern, wiesen doch mehr als 1100 Personen ein Vermögen zwischen 800 000 und einer Million Franken aus. Die Steuerzahler mit mehr als einer Million Franken Vermögen zahlten dem Kanton 41 von insgesamt 70 Millionen Franken Vermögenssteuern. Rund die Hälfte dieser Klasse besteht aus «Dinks» (Double Income No Kids). Zusammen mit den Alleinstehenden machen die Kinderlosen zwei Drittel aller Millionäre im Kanton aus. uh

Der Murtensee wirkt wie ein Magnet auf gute Steuerzahler.Bild ae/a

Mehr zum Thema