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Sehr viel Applaus und wenig Buhrufe

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Autor: Imelda Ruffieux

Düdingen Zum Abschluss der Legislatur konnte der Gemeinderat Düdingen den Bürgerinnen und Bürgern eine positive Jahresrechnung präsentieren. Bei einem Gesamtaufwand von 30,6 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 30,9 Millionen Franken wird ein Mehrertrag von 334 600 Franken ausgewiesen – budgetiert gewesen war ein Ausgabenüberschuss von fast einer Million Franken. Der bessere Abschluss ist auf höhere Steuereinnahmen, unter anderem bei Grundstücksteuern und Handänderungen, sowie durch tiefere Schuldzinsen auf Grund von nicht realisierten Projekten zurückzuführen.

Finanzen im Auge behalten

Insgesamt hat die Gemeinde Steuereinnahmen von 22,4 Millionen Franken verbuchen können. Es wurden freie Abschreibungen von 300 000 Franken getätigt. Die Investitionsrechnung weist Nettoinvestitionen von rund drei Millionen Franken auf. Die Finanzkommission (Fiko) zeigte sich erfreut über das Ergebnis und die ausgewiesenen Mehrerträge in den letzten fünf Jahren. Fiko-Präsident Bruno Schwaller mahnte den Gemeinderat aber, die immer noch hohen Schulden von 41,5 Millionen Franken im Auge zu behalten.

Liegenschaft verkaufen

Die 101 Bürgerinnen und Bürger haben die überarbeiteten Statuten von OS Sense, Region Sense sowie Gesundheitsnetz Sense genehmigt. Diskussionslos wurde auch der Landkauf «Haus mit Nachbar mit Hund», wie die Gemeindepräsidentin Hildegard Hodel es bezeichnete, befürwortet. Es handelt sich dabei um die Kompetenzerteilung an den Gemeinderat, eine Liegenschaft von 2200 Quadratmetern in Heitiwil für mindestens 280 000 Franken zu verkaufen – dies mit einer Klausel, die der Nachbarin ausdrücklich das Halten von Hunden erlaubt.

Mehr und weniger Applaus

Anhaltender Applaus folgte den anerkennenden Worten von CVP-Präsident Laurent Baeriswyl an alle Gemeinderatsmitglieder für ihren grossen Einsatz im Dienste der Bürgerinnen und Bürger. «Eure Arbeit verdient allergrösste Anerkennung», betonte er.

«Es gibt Düdinger, die froh sind, dass diese katastrophale Legislatur zu Ende ist. So kann es nicht weitergehen», meinte ein anderer Bürger. Das Ende seines Satzes ging in lauten Buhrufen unter. Das künftige Gemeinderatsmitglied Daniel Piller (SVP) war nicht zufrieden, dass der neue Fussweg von Bundtels nach Düdingen von Schülern auch als Veloweg benutzt wird. Als er darauf insistierte, meinte Hildegard Hodel kurz und bündig: «Herr Piller, Sie sind demnächst im Gemeinderat und haben dann die Gelegenheit, alles wesentlich besser zu machen!» Auch dies wurde mit Applaus belohnt.

Am längsten und herzlichsten aber war der Applaus, als die vier abtretenden Gemeinderatsmitglieder Benno Aebischer (zehn Jahre dabei), Ursula Krattinger-Jutzet (15 Jahre), Mario Sturny (20 Jahre) sowie Hildegard Hodel-Bruhin (19 Jahre, davon 10 als Gemeindepräsidentin) für ihre Verdienste gewürdigt wurden. Hildegard Hodel wünschte den neuen Mitgliedern der Exekutive eine konstruktive Zusammenarbeit innerhalb des Rates und gegen aussen, Geduld, aber auch viel Humor.

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