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Seit vier Jahrzehnten sonnen und räkeln sich die Kerzerser im eigenen Schwimmbad

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Marc Kipfer und Margrit Sixt

Wie viele Menschen sich in den letzten 40 Jahren im Schwimmbad Kerzers gesonnt, geräkelt, verpflegt und amüsiert haben, kann niemand mit Sicherheit sagen. Dass sie es seit 40 Jahren tun, steht hingegen fest – und dieser runde Geburtstag des Schwimmbads ist der Gemeinde Kerzers Anlass genug für ein grosses Fest, das morgen Samstag stattfindet – natürlich in der Badi.

Start mit Ambitionen

Eigentlich ist das Kerzerser Schwimmbad schon einige Jahre älter. Denn geboren wurde die Badi durch eine Idee im Jahr 1964. Einige Interessierte entwickelten das Projekt auf privater Basis. Von Beginn weg setzte sich dieses Team hohe Ziele. So konnte sich etwa der ursprüngliche Plan, einfach ein Kinderbecken zu bauen, nicht lange halten. Die Initianten wollten ein «richtiges» Freibad inklusive einem Schwimmbecken nach olympischer Norm, und dazu gleich einen Sprungturm mit separatem Tauchbecken. Die geistigen Schöpfer der Badi Kerzers gründeten zwei Jahre später eine Schwimmbadgenossenschaft und gaben Anteilscheine heraus, um das ehrgeizige Projekt auch finanzieren zu können. Wiederum zwei Jahre später war Baubeginn für das ursprüngliche Schwimmbad, das heutigen Standards in keiner Weise mehr genügen würde: Toiletten, Duschen und Garderoben gab es anfänglich keine. «Etwas, das heute undenkbar wäre», sagt René Blunschi, der sich damals, vor über 40 Jahren, an der Gründung beteiligte.

Nicht das erste Badi-Fest

Um das Schwimmbad zu bauen, leisteten die Beteiligten viel Fronarbeit. Zu tun gab es mehr als genug. Denn wo heute eine Liegewiese in angenehm grüner Umgebung sich erstreckt, befand sich damals ein wildes Stück Natur aus Bäumen und Brombeersträuchern. Wer dort Platz für eine Badi schaffen wollte, musste fleissig roden. Ganze Schulklassen und viele Dorfbewohner halfen mit.

Schon bevor das Schwimmbad realisiert war, fand im Dorf ein grosses Badifest statt, das die Oelegasse in einen Festplatz verwandelte. An diesem und weiteren Anlässen konnten die Initianten das nötige Geld beschaffen. Nach der Eröffnung vor 40 Jahren dauerte es 14 Jahre, bis das Schwimmbad in die Obhut der Gemeinde Kerzers überging.

Minzgrün bis Dunkelrot

An der Begeisterung für das Werk der Initianten in den Sechzigerjahren hat sich bis heute nichts geändert. Gewichen ist bloss die anfängliche Dominanz des Naturgrüns, das im Laufe der Jahre harte Konkurrenz bekommen hat: Heute prägen etwa auch das Gelb des Volleyballnetzes, das Minzgrün der kurvenreichen Wasserrutschbahn, das Rot der Sonnenschirme vor dem Badi-Restaurant, das Dunkelrot der baditypischen Steckaschenbecher und das Silber des Metallpingpongnetzes das Bild im Schwimmbad Kerzers.

Bunt in die Zukunft

Kein Zweifel: Nach vierzig Jahren ist die Badi Kerzers bunt wie nie zuvor. Und ein Farbenspektrum wird das Schwimmbad auch in die Zukunft begleiten: Die weisse bis dunkelbraune Haut der sich in der Sonne räkelnden Gäste.

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