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«Senkrecht über dem Urnersee»

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Beat Bieri, Regisseur des Films «Der Wildheuer – Senkrecht über dem Urnersee», gewinnt den diesjährigen Katholischen Medienpreis der Schweizer Bischofskonferenz (SBK). Der Film thematisiert die Religiosität einer vom Schicksal gebeutelten Familie. Eine Auszeichnung erhielt zudem das Magazin «Melchior», heisst es in einer Mitteilung der Schweizer Bischofskonferenz.

«Authentische Religiosität»

Der Film gibt Einblick in das Leben der Familie Gisler, die hoch über dem Urnersee einen Bauernhof betreibt. Als der 62-jährige Familienvater beim Wildheuen in den Tod stürzt, übernehmen dessen Ehefrau und die Kinder den Betrieb.

Beat Bieri, Journalist und Dokumentarfilmer aus Luzern, zeige in seinem Film «die authentische Religiosität und Menschlichkeit» der Familie Gisler, heisst es in der Beurteilung der Jury. Bieri sei es gelungen, diese Eigenschaften «mit seiner ruhigen Dramaturgie einzufangen und in den Zuschauenden die Sehnsucht nach einem einfachen und erfüllten Leben zu wecken». Die Kamera fange «das Ringen der Familie nach Hoffnung und Zukunft» behutsam ein, so die Jury laut Mitteilung.

Spezielle Auszeichnung

Ausserdem zeichnet die Schweizer Bischofskonferenz das Magazin «Melchior» mit einer speziellen Erwähnung aus. Das Magazin «von jungen katholischen Machern» setze «trotz andauerndem ­Social-­Media-­Hype» auf eine Printversion.

Es spreche «mit feinfühliger Sprache, gekonntem Storytelling und ansprechendem Design» vor allem junge Menschen an, die auf der Suche «nach dem Schönen, Wahren, Guten» sind, zitiert die Medienmitteilung die Jury.

Sechsköpfige Jury

Zu dieser gehören Medienbischof Alain de Raemy, Weihbischof von Lausanne, Genf und Freiburg, Encarnación Berger-Lobato, Leiterin Marketing und Kommunikation der SBK, Bernard Litzler, Direktor des Katholischen Medienzentrums in Lausanne, Harry Ziegler, Chefredaktor der «Zuger Zeitung», Anita Capaul, Geschäftsführerin der Chasa editura rumantscha und Davide Adamoli, Journalist und Archivar im Bistum Lugano.

Der Katholische Medienpreis ist mit 3000 Franken, die spezielle Erwähnung mit 1000 Franken dotiert. Die Preisverleihung findet am 29. September in Bern statt, im Rahmen des Inspirationstags «Anavon» der SBK.

Verantwortungsvolle Arbeit

Die Schweizer Bischöfe wollen mit dem Preis ein «Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung» verantwortungsvoller Medienarbeit setzen. Sie zeichnen damit Werke und Initiativen aus, «welche der Botschaft des Evangeliums ausserhalb der kircheneigenen Medien Ausdruck verleihen», wie es heisst.

1994 erstmals vergeben

Der Katholische Medienpreis der Medienkommission der Schweizer Bischöfe wurde 1994 erstmals vergeben. Von 2014 bis 2017 wurde er nicht verliehen. Grund dafür war der überraschende Rücktritt des damaligen Präsidenten der Medienkommission, Werner de Schepper. Im Jahr 2016 wurde mit Mariano Tschuor ein neuer Präsident gewählt, so dass auch der Medienpreis wieder an die Hand genommen werden konnte.

kath.ch

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