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Sense schlägt den Leader Sitten

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Sense schlägt den Leader Sitten

Volleyball Frauen 1. Liga – Murten verliert knapp

Sensler Überraschungscoup gegen Tabellenführer Sitten: Die Freiburgerinnen entschieden Volleyball-Krimi 3:2 für sich. Murten unterlag Cheseaux, mit dem man zuvor den dritten Rang geteilt hatte.

Sense – Sitten 3:2
(16:25, 25:22, 25:15, 25:27, 15:11)

Volley Sense: Marbach, Aellen, Bollschweiler, Schmutz, Fasel, Holenstein, Schneiter (Libero); Perret, Renewey, Schauss.

Wenn einmal in der bisherigen Saison, dann hatten sich die Senslerinnen das Prädikat «ausgezeichnet» am Sonntag gegen Sitten verdient. Mit einer hervorragenden Leistung bezwangen sie Leader Sitten nach Entscheidungssatz 3:2. Doch alles der Reihe nach.

Die Walliserinnen starteten furios, liessen den Gastgeberinnen im ersten Durchgang nicht den Hauch einer Chance und gewannen 25:16. Doch Sense, durch den Erfolg vor Wochenfrist in Visp mit gestärktem Selbstvertrauen, hielt ab Satz zwei trotz dem 1:6- und 3:10-Rückstand dagegen, servierte druckvoll und präzis und durchbrach den gegnerischen Block Mal für Mal mit cleveren Angriffsschlägen. Der 1:1-Satzausgleich war die logische Folge. Ähnliches Bild auch im dritten Durchgang: Die Freiburgerinnen übernahmen nun von Beginn an das Spieldiktat, agierten frech und entschlossen und zeigten Punkt für Punkt ihr Potenzial auf. Eine erneute Serviceserie Dominique Fasels (10 Aufschläge in Folge!) sicherte Sense die Satzführung.

Dann Hektik im vierten Satz: Die Freiburgerinnen führten 22:17, ehe sie sich durch einen zweifelhaften Schiedsrichterentscheid und zwei unnötige Coaching-Fehler um die frühzeitige Entscheidung brachten. Glücklicherweise aus Sicht der Einheimischen behielten wenigstens die Spielerinnen die Nerven: Unter der exzellenten Regie von Zuspielerin Kristel Marbach (eben erst 16-jährig geworden!) und mit der phantastischen Unterstützung des Publikums liessen sich die Senslerinnen im Entscheidungssatz die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und machten sich damit gleich selbst das grösste Geschenk: Zwei wichtige Punkte um den Anschluss ans Mittelfeld. Eing.

Cheseaux – Murten 3:1
(25:17, 24:26, 25:19, 25:23)

TV Murten: Aebischer, Flühmann, Nogarotto, F. Piot, Baumgartner, C. Piot, Bellmann, Bührer, Caduff (Libero).

Die Ausgangslage versprach Spannung, denn beide Teams teilten sich in der laufenden Meisterschaft den dritten Tabellenplatz. Das Spiel begann dann auch dementsprechend und bis zum Stand von 11:10 verlief der erste Satz sehr ausgeglichen. Es war jedoch beim Team aus Murten, bei welchem sich in der Mitte des Satzes plötzlich zu viele Eigenfehler einschlichen. Cheseaux wusste dies erfolgreich auszunutzen und spielte sich einen Vorsprung heraus, den es sich bis Satzende auch nicht mehr nehmen liess.

Der zweite Satz fing ebenfalls sehr ausgeglichen an. Murten erwischte zwar den besseren Start. Cheseaux zog jedoch mit schönen Punkten über die Aussenposition wieder mit den Gästen gleich. In der hektischen und spannenden Schlussphase waren es jedoch die Murtnerinnen, die die wichtigen Bälle verwerten konnten und somit stand es nach 40 Minuten 1:1 in den Sätzen.

Murten, das nach dem gewonnenen zweiten Satz an und für sich gestärkt und motiviert in den dritten Satz einsteigen konnte, verschlief den Start komplett. Ein Riesentief gleich zu Beginn verhalf den Gastgeberinnen zu einem 15:4-Vorsprung. Obwohl sich Murten wieder fing, war der grosse Rückstand nicht mehr wettzumachen.
Die gute Schlussphase im dritten Satz gab den Murtnerinnen jedoch das Selbstvertrauen zurück und so kämpften sie im vierten Satz erfolgreich und nutzten ihre Chancen besser. Doch auch Cheseaux spielte konstant und so blieb der Satz bis zum Schluss sehr eng. Murten, das diesen unbedingt gewinnen musste, um sich noch ins Tie-break retten zu können, wurde vom zweiten Schiedsrichter jäh gebremst, als dieser beim Stand von 24:23 einen fraglichen Netzfehler zu Gunsten von Cheseaux pfiff und somit das Spiel mit 25:23 für das Heimteam beendete. Murtens Wut und Enttäuschung nach dem knapp verlorenen vierten Satz war sichtlich gross, da sie immer besser ins Spiel fanden, wäre eine Entscheidung im Tie-break nur fair gewesen. nc

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