Schwarzsee 12.07.2018

95 Prozent der Gäste sind Schweizer

Vor der Hostellerie auf dem Steg beim Schwarzsee: Flavia Schuwey, Sébastien Rauber, Nicola Jenny und Peter Roodbeen (von links).
Rund 14000 Übernachtungen verzeichnet die Hostellerie am Schwarzsee im Jahr. Gut 95 Prozent der 7000 Hotelgäste sind Schweizer.

Die Eingangshalle der Hostellerie am Schwarzsee ist nobel gestaltet. Peter Roodbeen, Direktor des Hotels, führt die drei Kinder des Ferien­passes Plaffeien (siehe Kasten) durch die 32 000 Kubikmeter grosse Anlage. 2017 wurde der Panoramasaal renoviert und zwei Konferenzräume angebaut, die sich nun über dem Saal befinden. Laut Roodbeen können 300 Personen in den Konferenzräumen empfangen werden.

 

«Für Hochzeiten bestellen wir bestimmte Flaschen Wein und reservieren diese.»

Peter Roodbeen

Direktor der Hostellerie am Schwarzsee

 

Im Pano­ramasaal und auf der Terrasse gibt es jeweils 120 Sitzplätze. Dort auf der Terrasse gibt es zeitweise Kochworkshops oder Barbecues. Der Direktor zeigt im Restaurant auf den Pizzaofen und sagt: «Hier werden 1000 Pizzas pro Monat gebacken.» In der Küche hat es acht Angestellte.

Minus 20 Grad

Der Direktor zeigt den Gästen die Lagerräume im Untergeschoss. Im Tiefkühlraum wird es kühl: Ganze 20 Grad minus herrschen in diesem Raum. Sobald Roodbeen die Tür öffnet, kommt weisser Rauch aus dem Raum. Zusätzlich gibt es einen Kühlraum, der aber nur sieben Grad kalt ist. Daneben sind mehrere Flaschen Wein in einem eigenen Lager deponiert. «Für Hochzeiten bestellen wir bestimmte Flaschen Wein und reservieren diese für die Gäste. Mit einer Etikette kennzeichnen wir die Flaschen», sagt der Direktor. Ebenfalls im Keller ist die Wäscherei mit fünf Waschmaschinen und einer grossen Bügelmaschine. Bis zu 100 Tonnen Wäsche pro Jahr wird hier gewaschen.

Die grosse Bügelmaschine presst die Bettlaken zusammen, damit sie nicht zerknittern. «Zusätzlich waschen wir die Wäsche vom Campus Schwarzsee», fügt Roodbeen hinzu. 50 Zimmer befinden sich in zwei frei stehenden Gebäuden; die Gebäude sind allerdings mit einander verbunden. In einem Gebäude sind die Zimmer gelb-grün eingerichtet, im anderen orange-gelb. Zuoberst befinden sich Zimmer, die wie Maisonettes eingeteilt sind. Rund sechs Personen können einer Maisonette schlafen, in den anderen Zimmern haben vier Personen Platz.

Hier ein Artikel von Ferienpass-Kindern aus der Stadt Freiburg.

Zu den normalen Betten sind noch Schrankbetten vorhanden. Die Schrankbetten sind praktisch, da man sie zuklappen kann. In der gesamten Anlage gibt es über 200 Schlafplätze. In jedem Zimmer hat es eine kleine Küche für Tee, Kaffee oder Babybrei. Es gibt einen Wellnessbereich mit vier Saunen und ein 30 Grad warmes Schwimmbad. Alle Hotelgäste dürfen diese Räume benutzen. Die Saunen sind 60 bis 90 Grad warm, eine funktioniert sogar mit Infrarot. Die Gäste spüren die Wärme des 30 Grad warmen Wassers, als sie durch den Poolraum laufen.

Verlorenes Einhorn

In der Garage treffen die FN auf ein überdimensionales aufblasbares Einhorn. «Dieses gehört den Angestellten der Küche», sagt Roodbeen und fängt an zu lachen. Er erinnert sich an die Geschichte, als das Küchenteam auf den Schwarzsee mit dem Einhorn baden gegangen ist. «Das Einhorn hat keine Paddel. Sie sind mit der Wasserströmung nach hinten getrieben. Sie mussten ein Tretboot holen und das Einhorn mit einem Seil zurückbringen», erzählt der Direktor mit einem Schmunzeln.

Information

Junge Journalisten in Schwarzsee

Gemeinsam mit den FN besuchten die Ferienpass-Teilnehmer Flavia Schuwey, Nicola Jenny und Sébastien Rauber die Hostellerie am Schwarzsee. Der Direktor Peter Roodbeen führte die jungen Journalisten durch die Hotelanlage. Schliesslich fragten sie ihm neugierig Löcher in den Bauch und verfassten diesen Artikel.

jp