St. Silvester 08.11.2019

Ausbau OS Plaffeien kostete 35,7 Millionen

Charles Ellena/a
Für das letzte grosse Aus- und Umbauprojekt der OS Sense, jenes in Plaffeien, liegt nun die Baukostenabrechnung vor. Das Kostendach von 35,8 Millionen Franken wurde eingehalten.

«Es war ein Riesenprojekt, nicht immer einfach. Ich bin sehr froh, dass es ein gutes Ende gefunden hat und wir ein gelungenes Projekt umsetzen konnten.» Hinter dem kurzen Kommentar des Plaffeier Ammanns Otto Lötscher zum Um- und Ausbau der OS Plaffeien lässt sich nur bedingt erahnen, wie viel Aufwand er als Baukommissionspräsident in dieses Projekt gesteckt hat. Der Bau ist zwar schon lange abgeschlossen, als letzte der drei Etappen ist nach siebenjähriger Bauzeit im Frühling 2017 die Doppelturnhalle in Betrieb genommen worden. Nach letzten Garantiearbeiten liegt nun die definitive Baukostenabrechnung vor, die er den Delegierten der OS Sense gestern Abend in St. Silvester präsentierte.

Ursprünglich war man von Kosten von 33,75 Millionen Franken ausgegangen. Bei der Sanierung des Altbaus kamen jedoch Schadstoffe ans Tageslicht, die speziell abgebaut und entsorgt werden mussten. Das erhöhte die Kosten um fast eine Million Franken. Das waren aber nicht die einzigen Überraschungen und Planänderungen, wie Lötscher ausführte. Im Verlauf der Arbeiten hat die OS Sense das Kostendach deshalb auf 35,76 Millionen Franken angepasst. Gemäss Endabrechnung kostete das Projekt 35,68 Millionen Franken – rund 75 000 Franken unter Budget. Noch ist die Verteilung auf die Trägergemeinden unklar, da der Kanton seinen Subventionsanteil noch nicht bekannt gegeben hat.

Die Delegierten der OS Sense haben auch die Budgets der Betriebsrechnung 2020 und der Finanzrechnung genehmigt. Das Betriebsbudget schliesst mit einem Aufwand von 15,8 Millionen Franken rund 492 000 Franken höher als im Vorjahr. Die 17 Sensler Gemeinden müssen sich mit 15,3 Millionen Franken am Betrieb der vier OS-Zentren beteiligen. Der Mehraufwand erklärt sich durch einen höheren Gebäudeunterhalt (Flachdachsanierung OS Plaffeien) und die Umsetzung der sogenannten «1 to 1»-Strategie (Ausrüstung der Schüler mit Tablets).

Die Delegierten genehmigten 155 000 Franken, um die OS Tafers und die Doppelturnhalle an das geplante Fernwärmenetz in Tafers anzuschliessen. Sie haben zudem das überarbeitete Reglement «Rechnungswesen» genehmigt und Markus Julmy, Schmitten, in den Vorstand gewählt.