Tentlingen 28.11.2020

Die Faszination fürs Sportschiessen

So sieht es in der Schiessanlage der Sportschützen Giffers-Tentlingen aus. Auf die 10 Meter entfernte Scheiben wird geschossen.
Schülerinnen und Schüler der Klasse 2A1 der DOSF hatten in Tentlingen Gelegenheit, Einblick in den Schiesssport zu bekommen.

Einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 2A1 der Deutschsprachigen Orientierungsschule Freiburg hatten für ihre Zisch-Reportage die Möglichkeit, den Sportschützenverein Giffers-Tentlingen in der Zivilschutzanlage im Heim Linde in Tentlingen zu besuchen. Dabei erfuhren sie vom Präsidenten des Vereins, Pascal Broch, und von Myriam Egger, Vorstandsmitglied, mehr über das Sportschiessen und die damit verbundene Faszination.

Sportgerät Luftpistole

Nach einer kurzen Begrüssung und dem Eintragen in die Tracing-Liste erklärte Pascal Broch den Schülerinnen und Schülern «seinen» Sport. Er führte sie durch die Schiesshalle und zeigte im Anschluss auch noch sein Sportgerät, die Luftpistole. Diese kann ein ganzes Leben lang benutzt werden, wenn man sorgsam mit ihr umgeht. Solche Sportgeräte sind zwar nicht ganz billig, dafür aber langlebig. Den Junioren wird deshalb vom Sportschützenverein ein Sportgerät zur Verfügung gestellt, das jedoch das Schützenhaus nicht verlassen darf. Die meisten Schützinnen und Schützen besitzen aber ihr eigenes Sportgerät.

Sommer- und Wintersport

Pascal Broch erklärte weiter, dass es verschiedene Schussdistanzen gibt. Es gibt 10, 25 und 50 Meter. Im Winter wird in der Tentlinger Halle auf 10 Meter (Luftpistole) geschossen, und im Sommer in Giffers auf 25 und 50 Meter Distanz (Sportpistole, Freipistole, Grosskaliber). Der Verein, der auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurückschauen kann, wird bald sein 75-jähriges Jubiläum feiern. Mehrere Teilnahmen an EM, WM und sogar Olympia (Sandra Kolly, 2008) stehen da im Curriculum.

Sie interessieren sich für den Verein? Weitere Informationen unter: www.ssgt.ch

Zisch

Blitzinterview mit einer Schützin

«Habe eine private Schiessanlage zu Hause»

Myriam Egger, Vorstandsmitglied der Sportschützen, wie sind Sie zu diesem Sport gekommen und was mögen Sie an diesem Sport?

Ich schiesse erst seit zwei Jahren. Ich wollte nach der Geburt meines zweiten Kindes einfach ein Hobby. Durch meine Schwiegermutter und durch Verwandte kam ich zum Sportschiessen.

Wie viel Zeit verbringen Sie pro Woche mit Ihrem Hobby?

In Corona-Zeiten schiesse ich bei mir zu Hause. Dort habe ich eine private Schiessanlage. Sonst komme ich ein- oder zweimal die Woche in den Verein.

Welche Fähigkeiten sollte man mitbringen, und wem würden Sie diesen Sport empfehlen?

Sportschiessen können alle ausüben, die Freude am Schiessen haben. Einfach das Interesse sollte da sein.

Klasse 2A1, DOSF