Tentlingen 14.02.2020

In Tentlingen kommt es zur Kampfwahl

Corinne Aeberhard/a
Irène Reidy oder Antje Burri: Zwei Frauen wollen in den Gemeinderat von Tentlingen. Die Wahl findet am 8. März statt.

Die Bürgerinnen und Bürger von Tentlingen haben am 8. März die Qual der Wahl. Denn zwei Kandidatinnen stellen sich zur Verfügung, den frei gewordenen Sitz im Gemeinderat zu besetzen: Antje Burri-Escher und Irène-Monika Reidy, wie die Gemeinde auf Anfrage bestätigt.

Damit hat die Suche nach einer Nachfolgerin der zurücktretenden Mirjam Trinchan eine Entwicklung durchgemacht: Erst war keine einzige Liste für die Ersatzwahl eingegangen. In der Folge war am 9. Februar jeder Bürger und jede Bürgerin wählbar. 53 Personen erhielten bei diesem Urnengang eine oder mehrere Stimmen – doch niemand erreichte das absolute Mehr von 124 Stimmen.

Am meisten Stimmen erhielt Irène Reidy, nämlich 102. Die 63-Jährige hatte ihre Bereitschaft, sich für das Amt zur Verfügung zu stellen, mit einem Flugblatt kundgetan. Sie ist Leiterin der Spitex See-Lac, gibt dieses Amt aber im Herbst 2020 ab, um frühzeitig in Pension zu gehen. Irène Reidy ist nach eigenen Angaben in keiner politischen Partei aktiv.

Kurz vor dem Urnengang letzten Sonntag hatte auch Antje Burri-Escher der Bevölkerung ihr Interesse signalisiert, es noch einmal zu versuchen. Die Bankkauffrau und Hausfrau war bereits 16 Jahre lang Mitglied des Gemeinderates, fünf davon als Gemeindepräsidentin. Die 54-Jährige, die zudem für die Mitte links – CSP im Grossen Rat sass, erzielte im ersten Wahlgang 54 Stimmen.

So kommt es am 8. März also zu einer Kampfwahl für den Sitz im siebenköpfigen Gemeinderat von Tentlingen.