Archiv 17.12.2010

Trotz Rückschlag richtet Radio Kaiseregg den Blick auf das Jahr 2011

Der Brand im Pfarreizentrum Tafers hat Gerätschaften von Radio Kaiseregg stark verrusst. Der Sender schaut dennoch in die Zukunft und wartet mit einigen Neuerungen auf.

Tafers Durch den Brandfall im Pfarreizentrum in Tafers vergangene Woche (FN vom 10. und 11. Dezember) wurden einige Gerätschaften von Radio Kaiseregg stark verrusst und müssen ersetzt werden. Der genaue Schaden kann gemäss einer Medienmitteilung des Senders jedoch noch nicht beziffert werden. Radio Kaiseregg feiert nächstes Jahr bereits sein zehnjähriges Bestehen und werde alles daran setzen, trotz des Rückschlags ein würdiges Fest und viele Besonderheiten bieten zu können. Bereits jetzt stehe die Liveübertragung des Schmittner Openairs 2011 fest.

Neue Redaktionsleiterin

Die Geschäftsleitung des Senders hat zudem Patricia Baeriswyl zur neuen Redaktionsleiterin ernannt. Sie, die zuvor für diverse Printmedien in Deutschland gearbeitet hat, wird im Superwahljahr 2011 Politsendungen und Diskussionsrunden mit Politikern aus dem Sendegebiet von Radio Kaiseregg realisieren. Ebenfalls neu wird David Aebischer, seit 20 Jahren in der Musikbranche tätig, ab Januar für die Musikredaktion arbeiten.

Gemeinsam mit der bestehenden Musikredaktion werde er im Frühjahr eine neue Musikstrategie erarbeiten. Insbesondere sollen regionale Bands und Musik von kleinen Labels in Zukunft besser im Programm vertreten sein. Auf den 1. Januar 2011 wird zudem die Geschäfts- und Programmleitung des Senders auf drei Personen reduziert. Die Gesamtverantwortung tragen gemäss Mitteilung neu Christian Baeriswyl, Alexius Baumeler und Paul Portmann.

Bereiche wie Politik und Sport weiter ausbauen

Eine repräsentative Umfrage habe ergeben, dass das Programm von Radio Kaiseregg auf grosse Beliebtheit stösst. So erreiche etwa das Format Drachenradio, das die Auswärtsspiele des HC Freiburg-Gottéron seit September diesen Jahres live überträgt, eine stark wachsende Fangemeinde. Im Laufe des Jahres 2011 werde daher an der bisherigen Strategie als Kultur- und Ausbildungsradio festgehalten. Das Programm und Bereiche wie das Polit- und Sportradio sollen aber weiter ausgebaut werden. ak