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Sensebezirk darf nicht ins Hintertreffen geraten

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Generalversammlung des Gewerbeverbandes Sense

Mit seinen 900 Mitgliedern stelle der Gewerbeverband eine wirtschaftspolitische Kraft dar, hielt Präsident Bruno Jendly in seinem Jahresbericht fest. Als parteipolitisch neutraler Verband gelte es, sich vermehrt politisch zu betätigen, um dadurch gute Rahmenbedingungen für das Gewerbe zu schaffen. Dazu gehöre aber auch, dass bei politischen Wahlen unter den Mitgliedern vermehrt Einigkeit herrsche. Der Abgang von Armin Haymoz als Direktor des Freiburgischen Arbeitgeberverbandes bedeutete für Präsident Bruno Jendly und den Gewerbeverband Sense ein schwerer Schlag. Dank seiner Zweisprachigkeit sei Armin Haymoz sowohl diesseits als auch jenseits der Saane ein stets gesuchter Ansprechspartner gewesen. Das Gewerbe verliere mit Armin Haymoz einen Vertreter, der sich stets für die Anliegen des Gewerbes voll eingesetzt habe.

Sensebezirk an der Freiburger Messe

Im Rahmen der diesjährigen Freiburger Messe, welche vom 28. September bis 8. Oktober stattfindet, wird der Sensebezirk mit der Bezirksausstellung «Sense 2000» als Ehrengast auftreten. Die Federführung dieses Grossanlasses liegt beim Gewerbeverband der Sense. Das Organisationskomitee steht unter dem Präsidium von Peter Jaeggi, das Marketing und die Werbung wird von Josef Zosso geleitet und das Sekretariat liegt in den Händen von Regionssekretär Marcel Portmann. Josef Zosso orientierte die 65 Anwesenden in Rechthalten über den Stand der Vorbereitung. «Die Zeit der Projektierung ist nun vorbei», meinte Josef Zosso. Tatsache sei, dass der Sensebezirk als Ehrengast ein Drittel (2780 m) der gesamten Ausstellungsfläche an der Freiburgermesse für seine Bezirksausstellung beanspruchen werde. Mit dieser Ausstellung solle die Vielfalt und die Zusammengehörigkeit des Sensebezirks gefördert werden. Ferner gelte es, Dienstleistungen und Produkte bekannt zu machen und teilweise auch zu vermarkten. Das Schwergewicht werde dabei auf die Bereiche Industrie-Gewerbe, Dienstleistungen, Landwirtschaft, Leben – Wohnen und Tourismus – Freizeit gelegt. Auf einer eigens dafür eingerichteten Bühne wird sich der Sensebezirk während der Ausstellung an allen Tagen in einem anderen Kleid vorstellen (Kultur, Sport, Vereine, Natur, Tourismus, Folklore u.a.m.). Gegenwärtig haben sich bereits achtzig Aussteller aus dem Sensebezirk angemeldet. Josef Zosso kann sich durchaus vorstellen, dass der Sensebezirk mit hundert Ausstellern vertreten sein wird.

KMU-Frauen

Trotz finanziellen Schwierigkeiten habe sich die Untersektion «Kleine und mittlere Unternehmen Frauen des Sense- und Seebezirks» (KMU Frauen) in den drei Jahren seit der Gründung bisher stets durchgemausert, hielt Doris Vonlanthen in ihrem Bericht fest. Die Passivität des kantonalen Gewerbeverbandes habe allerdings dazu geführt, dass man nicht an der Sitzung der KMU Frauen Schweiz teilnehmen konnte. Doris Vonlanthen hofft auf vermehrte Solidarität und finanzielle Unterstützung durch Sponsoren.

Arbeitsplätze schaffen

Im Anschluss an die Versammlung befasste sich Rudolf Zurkinden, Direktor der kantonalen Wirtschaftsförderung, mit der heiklen Frage, wie im Sensebezirk neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Im Jahre 1991 erreichte das Angebot an Arbeitsplätzen im Bezirk mit 10866 den bisher höchsten Stand. Während dieses Angebot im Sensebezirk kontinuierlich zurückging, um im Jahre 1998 knapp unter die 10000-Grenze zu sinken, vermochte sich das Angebot an Arbeitsplätzen im Seebezirk praktisch immer auf dem gleichen Stand von gegen 10000 zu halten. Die Erhaltung der bestehenden und die Schaffung neuer Arbeitsplätze führe unter anderem über die Gestaltung von attraktiven Arbeitszonen, über ein vorteilhaftes Steuerklima und über die Förderung der Wohnattraktivität, meinte Rudolf Zurkinden. Staatsrat Urs Schwaller wünscht sich in diesem Zusammenhang eine vermehrte Zusammenarbeit über die Region hinaus. Damit der Sensebezirk wirtschaftlich nicht in Rücklage gerate, gelte es, neue Zonen für die Industrie zu schaffen. Auch das neue Steuergesetz, welches im Juni dem Grossen Rat unterbreitet werden könne, vermöge die Tatsache nicht zu verbergen, dass der Kanton Freiburg weiterhin zu den finanzschwachen Kantonen gehören werde, sagte Staatsrat Schwaller. Vorerst gelte es, die gegenwärtige Verschuldung von 600 Millionen nicht noch mehr anwachsen zu lassen. Der Sensebezirk als Ehrengast an der Freiburgermesse sei für die Sensler gleichzeitig eine Chance und eine Herausforderung, meinte Oberamtmann Marius Zosso. Ammann René Kaeser überbrachte die Grüsse des Tagungsortes Rechthalten.

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