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Sensebezirk: Verhaltens-Charta für Jugendliche entsteht

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Massnahmen, wie sie die Gemeinde Kerzers getroffen hat, fassen die Sensler Gemeinden nicht ins Auge. «Der Vorstand der Region Sense hat diese Thematik diskutiert und die Dokumente der Gemeinde Kerzers studiert. Wir gehen jedoch von der Ausgangssperre weg, da sie juristisch nicht haltbar ist», erklärte der Präsident der Region Sense, Nicolas Bürgisser, auf Anfrage.

Stattdessen ist die Region Sense daran, eine Verhaltens-Charta für Jugendliche und Eltern auszuarbeiten. «Wir wollen keine Verbote aufstellen», so Bürgisser. Die Charta sei eher ein Leitfaden, der das richtige Verhalten aufzeigt. In der Charta werde beispielsweise festgehalten, bis zu welcher Uhrzeit Jugendliche während der Woche im Dorf «rumhängen» dürfen, oder dass man in der Öffentlichkeit kein Glas zerschlägt und es herumliegen lässt. «Einfach gewisse Anstandsregeln», erklärt der Oberamtmann und ergänzt, dass viele Eltern froh seien um solche Papiere.

Die Verhaltenscharta soll im Herbst parallel zum Reglement für Videoüberwachung im Sensebezirk (siehe FN vom 30. Mai) vom Vorstand der Region Sense verabschiedet werden.

Die Charta ist nur ein Leitfaden und kein Gesetz. «Das heisst aber nicht, dass wir nichts unternehmen können», sagt der Oberamtmann. So könne man sich ans Friedensgericht wenden, wenn Eltern ihre Aufsichtspflichten verletzen.

Toni Kammermann, Direktor der OS Wünnewil, erklärt, dass nach den Vandalenakten an der OS darüber diskutiert wurde, ein Gesetz wie in Kerzers einzuführen; die Idee wurde mangels Kontrollmöglichkeiten jedoch wieder verworfen. Stattdessen appelliert Kammermann an die Verantwortung der Eltern. ak

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