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Sensebezirk verliert im Grossen Rat wohl einen Sitz – CVP Sense will sieben halten

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Autor: karin aebischer

Tafers In knapp einem Jahr wählt der Kanton Freiburg ein neues Kantonsparlament. 17 Sitze des Grossen Rats gehören zurzeit dem Sensebezirk. Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung werden es ab der neuen Legislaturperiode wohl nur noch 16 sein. Stichtag ist der 31. Dezember 2010. Der Sensebezirk würde seinen Sitz wahrscheinlich an den Wahlkreis Saane-Land verlieren.

Die CVP Sense will jedoch keinen ihrer sieben Sitze hergeben und wird um diese kämpfen. «Deshalb sind eine volle, ausgewogene Grossratsliste und herausragende Köpfe ein absolutes Muss», betonte Bezirkspräsident Bruno Boschung am Mittwochabend an der Parteiversammlung in Tafers. Es sei eine grosse Herausforderung, sieben von 16 Sitzen halten zu wollen. Im Moment seien alle bisherigen Grossrätinnen und Grossräte der CVP Sense offen für eine erneute Kandidatur.

Keine Kampf-Kandidatur

Für die Wahlen des Oberamtmanns vom 13. November 2011 plant die CVP Sense keine Kampf-Kandidatur. «Das Oberamt zu besetzen, muss jedoch wieder das Ziel der CVP Sense sein. 2016 wollen wir es zurück», betonte Bruno Boschung. Die Weichenstellung dafür laufe bereits jetzt. 2011 sei realistisch gesehen kein guter Zeitpunkt, um das Oberamt wieder in CVP-Hand zu bringen. Der aktuelle Oberamtmann Nicolas Bürgisser sei gut positioniert und populär. In diesem Zusammenhang sprach Bruno Boschung auch das Projekt zur Veränderung der kantonalen Territorialstruktur an. Der darin enthaltene Vorschlag, aus sieben drei Verwaltungsbezirke zu machen, werfe die Frage auf, ob das Oberamt 2016 in der aktuellen Form überhaupt noch existieren werde.

Die ersten Wahlen im Superwahljahr werden die der Gemeinde- und Generalräte sein. Die Vorbereitungsarbeiten dazu seien bereits in allen Sensler Gemeinden voll im Gang. «Wir wollen in jeder Gemeinde mit einer Liste präsent sein und die heutige Stärke von 44 der 129 Sitze verteidigen», sagte Bruno Boschung. Wie bisher will die CVP Sense auch in mindestens sieben Gemeinden das Präsidium stellen. Weiterhin volle Unterstützung aus den Reihen der CVP Sense dürfen Staatsratspräsident Beat Vonlanthen und Ständerat Urs Schwaller erwarten.

Platz für Christine Bulliard

Die Sensler CVP-Grossrätin Christine Bulliard-Marbach zieht eine zweite Nationalratskandidatur in Erwägung. «Ich bin nach wie vor sehr interessiert und überlege mir eine erneute Kandidatur ernsthaft», sagte Bulliard gegenüber den FN. Sie werde von vielen Leuten darauf angesprochen und schon 2007 habe sie mit 18 000 Stimmen von Bezirk und Kanton eine breite Unterstützung erfahren dürfen. Sollten die Senslerinnen und Sensler sie abermals unterstützen, werde sie alles geben, um ein gutes Resultat zu erzielen. «Jetzt wird ja ein reeller Platz frei», so Christine Bulliard. Denn CVP-Nationalrätin Thérèse Meyer-Kaelin wird im Herbst 2011 auf eine erneute Kandidatur verzichten (FN vom 6. November).

«Wir werden auf allen Stufen kämpfen müssen. Geschenkt wird uns 2011 nichts», sagte Ständerat Urs Schwaller. Auf nationaler Ebene sei es für die CVP überlebenswichtig, dass sie die Sitze im Ständerat halten könne.

Moritz Boschung gewürdigt

Zu Beginn der Versammlung waren die Gedanken der Anwesenden beim kürzlich verstorbenen CVP-Grossrat Moritz Boschung. Der Düdinger Ortspräsident Laurent Baeriswyl würdigte Moritz Boschung und beschrieb ihn als engagierten, hochintelligenten, ehrlichen und ausdauernden Freund und Politiker.

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