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Sensebezirk vor der Industrialisierung

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Die Ausstellung «La tête des nôtres» zeigt über 150 zwischen 1850 und 2000 entstandene Porträts von bekannten und unbekannten Freiburgerinnen und Freiburgern. Regelmässige Begleitveranstaltungen wie Führungen oder Gesprächsabende ergänzen die Ausstellung. Unter dem Motto «Begegnungen» werden jeden Donnerstagabend einzelne Porträts vorgestellt und von Zeitzeugen und Historikern kommentiert.

Zwei Senslerinnen als Symbol

Das Thema der «Begegnung» von heute Donnerstag lautet «Das Senseland vor der Industrialisierung». Eines der ausgewählten Bilder ist ein Ölgemälde von Joseph Reichlen aus dem Jahr 1886, das zwei Sensler Frauen, Elise Falk und Maria Brülhart, in Trachten auf dem Weg zur Kirche zeigt.

Ein typisches Bild für den Sensebezirk Ende des 19. Jahrhunderts? Ja und nein, meint Historiker und Mitorganisator Jean Steinauer. Aussergewöhnlich für diese männlich geprägte Zeit sei es, den Bezirk in der Gestalt zweier Frauen darzustellen. Andererseits aber kämen all jene Elemente vor, die man damals mit dem Senseland in Verbindung gebracht habe: die grosse Bedeutung der Religion im Alltag, die Allgegenwart des Klerus, die reich geschmückten Trachten, das Leben im Rhythmus der Jahreszeiten und des Kirchenkalenders.

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